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Leadtek mit 1,5-GByte-USB-Festplatte und OLED-Brille

Mini-Festplatte kommt Ende April 2004, Brille lässt noch auf sich warten. Obwohl Leadtek primär für seine Grafikkarten bekannt ist, gibt es von dem Hersteller noch einiges mehr an Hardware – auf der CeBIT 2004 zeigte Leadtek auch seine Mainboards, MP3-Player, IP-Videotelefone und GPS-Module für Notebooks sowie PDAs. Zu den Besonderheiten zählten neben einer streichholzschachtelkleinen externen 1,5-GByte-USB-Festplatte auch eine weiterentwickelte, aber noch nicht marktreife OLED-basierte 3D-Display-Brille.
/ Christian Klaß
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Die 3D-Brille X-eye zeigte Leadtek auch auf der CeBIT 2004 noch nicht in ihrer endgültigen Form, sondern präsentierte ihren Effekt in Form eines an Augenoptiker-Ausrüstung erinnerndes Gestell. Für jedes Auge gibt es ein eigenes organisches selbstleuchtendes Display (OLED) mit einer Auflösung von bis zu 800 x 600 Bildpunkten, einer Leuchtstärke von 150 cd/qm und einem Kontrastverhältnis von 100:1. Es soll später auch richtige Brillengestelle für die Darstellung auf einem Auge oder auf beiden Augen geben.

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Laut Leadtek ergibt sich so für den in die Brille schauenden Benutzer die Illusion, dass er auf ein im dunklen schwebendes 15-Zoll-Display bzw. einen Fernseher mit 50 cm Bilddiagonale schauen würde. Geeignet sein soll X-eye vor allem für Spieler, für das Betrachten von Filmen oder das Datensichten auf einem virtuellen Zweitdisplay. Da die OLEDs sehr dicht vor den Augen sitzen, könnte ein längeres Hineinblicken in die Brille bei der Stereo-Version durchaus anstrengend sein – zumal die Displays nicht semitransparent sind und entsprechend nur ein Entfernen der Brille und anschließendes Umherschauen den Augen etwas Entspannung gönnt.

Da auch die in der Stereo-Brille steckenden Displays nur über einen einzelnen RGB-Anschluss vom DVD-Player, der Spielekonsole oder dem PC angesteuert werden, ist eine 3D-Darstellung darauf nur mittels Tricks möglich. Dabei wird jedem Auge abwechselnd ein perspektivisch anderes Bild dargestellt. Wie gut das auf einem OLED funktioniert, muss sich allerdings noch zeigen. Die Stromversorgung der X-eye erfolgt per USB-Schnittstelle; Kopfhörer sind nicht integriert.

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Während X-eye bereits früher angekündigt wurde, bisher nur als funktionstüchtiger Prototyp existiert und entsprechend weder ein Produkteinführungsdatum noch ein Preis bekannt sind, ist das bei der oben bereits erwähnten externen 1,5-GByte-Festplatte mit USB-Anschluss etwas anders. Diese soll ab Ende April 2004 verfügbar sein, beherbergt eine winzige Hitachi-Festplatte und einen ausklappbaren USB-Stecker in seinem etwa streichholzschachtelgroßen Gehäuse. Der Preis für die externe Mini-Festplatte soll bei etwa 150,- bis 160,- Euro liegen und macht damit größeren USB-Sticks deutlich Konkurrenz.


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