Abo
  • Services:

Location Based Services: Ein Problem für den Datenschutz?

Schaar: "Kunden müssen umfassend informiert werden."

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, hat auf die datenschutzrechtlichen Anforderungen an die Ausgestaltung von Location Based Services (LBS) hingewiesen. Dabei könnten Datenpools entstehen, die nicht mehr zu kontrollieren seien, warnt Schaar.

Artikel veröffentlicht am ,

Werden Dienstleistungen dem Nutzer in Abhängigkeit von seinem Standort zur Verfügung gestellt - etwa Hinweise auf Restaurants, Verkehrsinformationen, Einkaufshilfen, Suchfunktionen für Freunde -, ergeben sich aus Sicht des Datenschutzes erhebliche Risiken, so Schaar. So bestehe die Gefahr, dass Bewegungsprofile von Nutzern erstellt, zusammen mit Daten des persönlichen Lebensstils gespeichert und mit Informationen zum Kaufverhalten verknüpft und an Dritte weitergegeben werden.

Stellenmarkt
  1. Verlag C.H.BECK, München-Schwabing
  2. EUCHNER GmbH + Co. KG, Leinfelden-Echterdingen/Stuttgart

Schaar fordert, dass die Anbieter die Nutzer von Location Based Services vorab umfassend darüber informieren, welche Daten erhoben, wie sie verarbeitet und an wen sie gegebenenfalls übermittelt werden. Zudem sei es datenschutzrechtlich zwingend, für die Übermittlung und Nutzung von Standortdaten die Einwilligung des Betroffenen einzuholen. Auch sollen Nutzer jederzeit die Möglichkeit haben, ihre Einwilligung zurückzuziehen.

Darüber hinaus müssen auch die Kunden von LBS in der Lage sein, die Lokalisierung zeitweise oder auf Dauer abzuschalten. "Die Berücksichtigung des Datenschutzes liegt im Eigeninteresse der Anbieter. Ohne angemessenen Datenschutz wird den LBS der erwartete Erfolg versagt bleiben", erklärt Schaar, der auch auf die europäische Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation hinweist, die ausführliche Regelungen zu LBS enthalte, die bei der laufenden Novellierung des Telekommunikationsgesetzes in Deutschland umgesetzt werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 4 Blu-rays für 20€, 2 TV-Serien für 20€)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

:-) 23. Mär 2004

Stimmt, oder stimmt doch nicht? Wenn der Nachbar in einer kleinen Siedlung Tag und Nacht...

Martin Kraushaar 23. Mär 2004

Datenschutz- was ist das bitte? - es gibt keinen Datenschutz mehr - schon lange nicht...

Frank2 23. Mär 2004

Sämtliche Standards die in 3GPP, 3GPP2 sowie in der Open Mobile Alliance zu "Location...

:-) 23. Mär 2004

Denkbar wäre ja auch eine "Suchhilfe" nach dem Schema: Einmal etwas über "VW" gesucht und...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Go - Test

Das Surface Go mag zwar klein sein, darin steckt jedoch ein vollwertiger Windows-10-PC. Der kleinste Vertreter von Microsofts Produktreihe überzeigt als Tablet in Programmen und Spielen. Das Type Cover ist weniger gut.

Microsoft Surface Go - Test Video aufrufen
Norsepower: Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff
Norsepower
Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff

Der erste Test war erfolgreich: Das finnische Unternehmen Norsepower hat zwei weitere Schiffe mit Rotorsails ausgestattet. Der erste Neubau mit dem Windhilfsantrieb ist in Planung. Neue Regeln der Seeschifffahrtsorganisation könnten bewirken, dass künftig mehr Schiffe saubere Antriebe bekommen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Car2X Volkswagen will Ampeln zuhören
  2. Innotrans Die Schiene wird velosicher
  3. Logistiktram Frankfurt liefert Pakete mit Straßenbahn aus

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


    Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
    Probefahrt mit Tesla Model 3
    Wie auf Schienen übers Golden Gate

    Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
    Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

    1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
    2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
    3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

      •  /