Novells iFolder werden Open Source
Bei iFoldern handelt es sich um eine einfache und sichere Speicherlösung, die es Nutzern erlauben soll, persönliche Dateien von jedem Ort aus per Backup zu sichern, auf sie zuzugreifen und zu verwalten. Dabei speichern Nutzer ihre Dateien auf dem lokalen Rechner und iFolder kopiert diese automatisch auf andere Systeme, die der Nutzer zuvor festgelegt hat. Die Software achtet auch darauf, dass die Dateien auf allen Systemen aktuell gehalten werden.
Das iFolder-Projekt basiert auf drei Code-Zweigen: Simias, der eigentlichen Synchronisations- und Daten-Speicher-Engine, einem Adressbuch, das iFolder verwendet, wenn iFolderAccounts geteilt werden, und der eigentlichen iFolder-Software, die auf Simias und dem Adressbuch aufsetzt.
Kunden sollen künftig die Mögklichkeit haben, iFolder auf Basis des Open-Source-Projekts anzupassen und um eigene Funktionen zu erweitern. Dazu will Novell den Code unter GNU General Public License (GPL) stellen. Allerdings setzt Novell dabei auf eine Doppel-Lizenzierung, um die Software auch in künftigen Produkten unter den eigenen kommerziellen Lizenzen vertreiben zu können.
Die Open-Source-Version von iFolder soll auf Basis der freien .Net-Implementierung Mono entwickelt werden. Dahinter steckt in erster Linie das von Novell übernommene Unternehmen Ximian. Novell vespricht sch davon eine bessere Integration von iFolder mit Linux-, Windows-, MacOS- und Netware-Systemen.
Das iFolder-Open-Source-Projekt ist auf Novell Forge(öffnet im neuen Fenster) beheimatet.
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