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Seagate will Datendichte von Festplatten drastisch erhöhen

HAMR soll Datendichten von 50 Terabit pro Quadratzoll und mehr erlauben. Seagate will auf einer am 25. März 2004 stattfindenden Konferenz der American Physical Society (APS) neue Forschungsergebnisse vorstellen, mit denen sich 50 Terabit und mehr pro Quadratzoll speichern lassen sollen. Damit würden rund 2.800 Audio-CDs auf einer Scheibe von der Größe einer Münze Platz finden.
/ Jens Ihlenfeld
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Seagate forscht dazu an einer Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR) getauften Technik, die solch hohe Speicherdichten ermöglichen soll. Dabei kommt ein Laser-Strahl oder eine andere Energiequelle zum Einsatz, die das Medium beim Schreiben erhitzt. Durch die Erwärmung werde es leichter möglich, Daten auf für höhere Datenmengen nötige härtere Medien zu schreiben, für die ein Magnetkopf alleine nicht ausreicht. Eine direkte Kühlung soll im Anschluss dann für eine Stabilisierung der geschriebenen Daten sorgen.

Die Kosten für entsprechende Laufwerke sollen laut Seagate dennoch nicht über denen aktueller Laufwerke liegen. Bereits seit der Gründung von Seagates Forschungsabteilung im Jahr 1998 arbeitet das Unternehmen an der Entwicklung der HAMR-Technik, die zunächst mit Datendichten von 1 Terabit pro Quadratzoll auf den Markt kommen soll, dies wahrscheinlich aber erst im Jahr 2010. Aktuelle Festplatten verfügen über eine Datendichte von 60 bis 70 Gigabit pro Quadratzoll.


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