Abo
  • Services:

Seagate will Datendichte von Festplatten drastisch erhöhen

HAMR soll Datendichten von 50 Terabit pro Quadratzoll und mehr erlauben

Seagate will auf einer am 25. März 2004 stattfindenden Konferenz der American Physical Society (APS) neue Forschungsergebnisse vorstellen, mit denen sich 50 Terabit und mehr pro Quadratzoll speichern lassen sollen. Damit würden rund 2.800 Audio-CDs auf einer Scheibe von der Größe einer Münze Platz finden.

Artikel veröffentlicht am ,

Seagate forscht dazu an einer Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR) getauften Technik, die solch hohe Speicherdichten ermöglichen soll. Dabei kommt ein Laser-Strahl oder eine andere Energiequelle zum Einsatz, die das Medium beim Schreiben erhitzt. Durch die Erwärmung werde es leichter möglich, Daten auf für höhere Datenmengen nötige härtere Medien zu schreiben, für die ein Magnetkopf alleine nicht ausreicht. Eine direkte Kühlung soll im Anschluss dann für eine Stabilisierung der geschriebenen Daten sorgen.

Die Kosten für entsprechende Laufwerke sollen laut Seagate dennoch nicht über denen aktueller Laufwerke liegen. Bereits seit der Gründung von Seagates Forschungsabteilung im Jahr 1998 arbeitet das Unternehmen an der Entwicklung der HAMR-Technik, die zunächst mit Datendichten von 1 Terabit pro Quadratzoll auf den Markt kommen soll, dies wahrscheinlich aber erst im Jahr 2010. Aktuelle Festplatten verfügen über eine Datendichte von 60 bis 70 Gigabit pro Quadratzoll.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. 19€ für Prime-Mitglieder
  3. (u. a. HP 27xq WQHD-Monitor mit 144 Hz für 285€ + Versand - Bestpreis!)
  4. 288€

Hans 24. Mär 2004

Na da bin ich ja gespannt,wie Groß die Platten in 10 Jahren sind,was ist eigentlich die...

dh 23. Mär 2004

Au ja, mit nem Laser erhitzen und danach gleich wieder kühlen. Die Platte kann sich ja...

:-) 23. Mär 2004

Von der theoretischen Möglichkeit bis zum fertigen produkt, ist es manchmal ein langer...

d43M0n 23. Mär 2004

Zumal Golem ja auch nicht zum ersten Mal davon berichtet: Zumindest werden auf der...

$pawn 23. Mär 2004

Mach doch Golem nicht so schräg von der Seite an. Hast du bisher was von der Forschung...


Folgen Sie uns
       


Dell Latitude 7400 - Hands on (CES 2019)

Das neue Latitude 7400 ist ein 2-in-1-Gerät für Geschäftskunden. Im ersten kurzen Test von Golem.de macht das Gerät einen guten Eindruck, der Preis ist mit mindestens 1.600 US-Dollar aber recht hoch.

Dell Latitude 7400 - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

    •  /