Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Instant Messenger Miranda IM in neuer Version erschienen

Miranda IM für Windows unterstützt ICQ, AIM, MSN Messenger, Jabber und IRC. Der Instant Messenger Miranda IM für die Windows-Plattform steht ab sofort in der Version 0.3.3 zum Download bereit und erhielt zahlreiche Verbesserungen und Optimierungen. Miranda IM unterstützt zahlreiche gebräuchliche Instant-Messenger-Protokolle und lässt sich über kostenlose Plug-Ins leicht um neue Funktionen erweitern. Damit kann Miranda IM bequem den eigenen Anforderungen angepasst werden.
/ Ingo Pakalski
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Mit Miranda IM 0.3.3 wurde die Oberfläche der Nachrichenfenster überarbeitet, so dass verschiedene Angaben und Daten zu einem Kontakt leichter erreicht werden können. Als Weiteres wurde für die Protokolle ICQ, MSN und Jabber eine Funktion integriert, die informiert, wenn ein Nutzer eine Nachricht schreibt.

Das Blinken des Tray-Icons lässt sich nun komplett deaktivieren; alternativ kann die "Blink-Zeit" bestimmt werden. Mit Miranda IM 0.3.3 liegen Standard-Icon-Pakete bei, die automatisch eingebunden werden. Die Auto-Abwesenheits-Funktion kann den Protokollstatus auch dann ändern, wenn ein PC verriegelt wird.

Werden ICQ-Mitteilungen im Unicode-Format versendet, werden diese nun akzeptiert. Außerdem arbeitet das Senden und Empfangen von Dateien mit Nutzern von ICQ 2003b korrekt. Die AIM-Komponente erlaubt die Suche nach Nutzern und kann Dateien empfangen. Ferner versendet man Nachrichten in einem Gruppen-Chat bequem durch einen Doppelklick auf den Empfängernamen. Der IRC-Bereich erhielt einen Channel-Manager, erlaubt das Maskieren von Hosts und ignoriert bei Bedarf Systemmeldungen.

Das MSN-Plug-In erhielt Gateway-Unterstützung, während das Kontaktmenü eine Chat-Einladung erlaubt sowie eine Block- respektive Unlock-Funktion bietet. Über das Jabber-Protokoll kann man sich manuell registrieren sowie Einladungen für einen Gruppen-Chat versenden bzw. annehmen. Wenn gewünscht, wird als weitere Neuerung die gesamte JID mit Ressource-Namen versendet.

Wenn die History von Miranda IM bei einer umfangreichen Liste geschlossen wurde, konnte es zu einem Programmabsturz kommen, was nun behoben ist. Zudem wurde ein Programmfehler bereinigt, der den Internet Explorer als Standard-Browser verwendete, sobald dieser geöffnet war, obwohl ein anderer Browser entsprechend konfiguriert war. In das Hauptmenü wurde zudem eine Möglichkeit integriert, bequem Programmfehler zu melden, damit die Entwickler etwaige Probleme beseitigen können.

Miranda unterstützt derzeit die Instant-Messaging-Protokolle ICQ, AOL Instant Messenger, MSN Messenger, Jabber und IRC. Prinzipiell ist auch die Nutzung des Yahoo Messengers möglich, allerdings unterstützt dies das aktuelle Plug-In derzeit nicht. Im Unterschied zu manch anderen Instant-Messaging-Applikationen lässt sich Miranda IM über zahlreiche Plug-Ins(öffnet im neuen Fenster) kostenlos um vielfältige Funktionen ergänzen, um die Software so bequem den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Miranda IM 0.3.3(öffnet im neuen Fenster) ist ab sofort für die Windows-Plattform kostenlos als Download(öffnet im neuen Fenster) erhältlich. Die Software steht unter der GPL.


Relevante Themen