Bericht: SCO will auch gegen deutsche Linux-Nutzer vorgehen
Er arbeite mit Hochdruck daran, in Deutschland die rechtlichen Voraussetzungen für ein Vorgehen gegen Linux-Nutzer zu schaffen, zitiert die FTD Gregory Blepp, Vice President von SCO. Sobald die einstweilige Verfügung aufgehoben ist, wolle SCO zunächst auf breiter Front über die eigenen Ansprüche informieren und anschließend einzelne Firmen anschreiben, heißt es weiter. Letzten Endes seien dann auch Klagen gegen Linux-Nutzer möglich.
In den USA hat SCO kürzlich mit AutoZone ein erstes Unternehmen verklagt, das Linux nutzt und nicht auf SCOs Lizenzforderungen eingegangen ist. Beweise für die eigenen Behauptungen hat SCO unterdessen noch nicht veröffentlicht. Auch streitet SCO noch mit Novell darüber, wem welche Rechte an Unix überhaupt zustehen und nicht zuletzt befindet sich SCO im Rechtsstreit mit IBM, die ihrerseits Code von SCO in Linux integriert haben sollen.
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