Sponts soll Spam nachhaltig eindämmen
Auf diese Weise soll sich die Spam-Flut auf den eigenen Mail-Server nachhaltig reduzieren lassen. Je länger die Software aktiviert sei, desto weniger Spam-E-Mails gehen ein und müssen gefiltert werden, so iKU unter Verweis auf die eigenen Erfahrungen mit der Anti-Spam-Lösung.
Sponts wird als "Appliance", also inklusive Hardware, ausgeliefert, wobei zwischen einem Mini ITX und einem 19-Zoll-Gehäuse (1 HE) gewählt werden kann. Auf ausfallträchtige Komponenten wurde dabei verzichtet, so dass sich die Lösung nahezu wartungsfrei einsetzen lassen soll. In der Standard-Ausstattung soll Sponts/UCE pro Tag über 550.000 Mails verarbeiten können. Für Internet Provider hat man zudem eine mandantenfähige Version im Angebot.
Sponts basiert dabei auf einem schlanken Linux-Server und einer in Java programmierten Server-Software. Als Spam-Filter kommt unter anderem die Open-Source-Software Spamassassin zum Einsatz. Alle zur Mailverarbeitung notwendigen Daten – wie z.B. Benutzerdaten und Filterregeln – werden in einer SQL-Datenbank gespeichert.
Das Grundsystem besteht aus einem SMTP-Proxy, der verschiedenen Software-Modulen die jeweils einzelnen Teile einer Mail zuführt und die eingehende Mail an den eigentlichen Mailserver (Backend) per SMTP weiterleitet. Auf diesem Grundsystem setzen die verschiedenen Sponts-Module auf, darunter der Spam-Filter (Sponts/UCE), die unterbrechungsfreie E-Mail-Versorgung (Sponts/UMS), die bei einem Ausfall des Backend-Mail-Servers die E-Mails zwischenspeichert, Sponts/Replay als Ergänzung des Backups und Sponts/Journal zur umfassenden Protokollierung aller ein- und ausgehenden E-Mails.
Sponts wird in verschiedenen Ausbaustufen, je nach Funktionalität und Zahl der Postfächer, ab 1.000 Euro inklusive Hardware für ein Jahr und zehn Postfächer angeboten.
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