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EU kündigt Maßnahmen gegen Microsoft an

Monti erklärt gütliche Einigung mit Microsoft für gescheitert. EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti hat die Verhandlungen mit Microsoft um eine Einigung für gescheitert erklärt. Eine Einigung mit Microsoft sei nicht möglich gewesen.
/ Jens Ihlenfeld
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Monti geht daher davon aus, dass er zusammen mit seinen Kollegen in der EU-Kommission am kommenden Mittwoch, dem 25. März, Maßnahmen gegen Microsoft verabschieden wird. Monti würdigte allerdings den konstruktiven und kooperativen Geist, den Microsoft in den letzten Wochen gezeigt hatte sowie die Professionalität der Microsoft-Mitarbeiter, mit denen er zu tun hatte.

Auch wenn man in den Verhandlungen Fortschritte erzielt habe, sei es nicht möglich gewesen, sich auf künftige Auflagen für Microsoft zu einigen. Im Sinne des Wettbewerbs und der Konsumenten will Monti nun einen Präzedenzfall schaffen.

Über die Strafe für Microsoft wurde in den vergangenen Wochen bereits viel spekuliert, Summen von 200 Millionen US-Dollar genannt. Zudem sollen Microsoft in Bezug auf seinen mit Windows gelieferten Media Player Auflagen gemacht werden. Rein rechtlich darf die Kommission eine Strafe von bis zu 10 Prozent des weltweiten Konzernumsatzes verhängen.


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