Bundeskanzler gibt keinen Startschuss für PhonoLine (Update)
Deutsche Musikwirtschaft und T-Com eröffnen Plattform für Musikdownloads
Auf der CeBIT 2004 sollte der offizielle Startschuss für die Musikplattform PhonoLine, ein Angebot für Downloads der deutschen Musikindustrie starten. Anstelle der ursprünglichen Ankündigung hat Bundeskanzler Gerhard Schröder nun doch nicht den Musikdownload demonstriert sondern lediglich den Stand besucht.
Aufgrund von Lizenzschwierigkeiten startete Phonoline buchstäblich in letzter Sekunde nämlich doch nicht durch des Kanzelers Hand - angeblich funkte die Gema aufgrund fehlender Rechte von PhonoLine dazwischen.
PhonoLine sollte mit 250.000 Titeln starten, die von allen Majors und einigen kleinen Musikfirmen bereitgestellt werden. Es handelt sich dabei um ein B-to-B-Angebot: Die Musik wird nicht direkt an Endkunden verkauft, sondern über Händler angeboten. Online-Händler können entweder ihre eigenen Shops eröffnen oder ihre vorhandenen Shops um Musik-Download-Angebote ergänzen. Cts eventim (eventim.de und getgo.de) ist der erste große Handelspartner, der Musiksender Viva will sich in Kürze ebenfalls einklinken. PhonoLine ist ein Angebot deutscher Musikfirmen in Kooperation mit dem Technikpartner T-Com.
Die Händler bestimmen auch die Preise. Möglich sind Preisdifferenzierungen je nach Angebot. PhonoLine ermöglicht die Integration diverser Bezahlsysteme wie Prepaid-Karten, Promotion Codes, Telefonrechnung, Lastschriftverfahren, Kreditkartenabrechnung oder T-Pay.
Die Musikstücke werden in einem DRM-geschützten MP3-Format mit einer Bitrate von 192 Kilobits angeboten. Zum Start sind alle angebotenen Titel mindestens je dreimal brenn- und dreimal exportierbar. Die Dateien enthalten außerdem ein Wasserzeichen.
Vor dem ersten Download muss man die Software "My Playlist" für Windows (in Kürze nach Angaben der Verantwortlichen auch für Mac und Linux) installieren. Sie dient zugleich als Wiedergabeprogramm und Archiv, ermöglicht aber auch die Einbindung vom Windows Media Player oder dem Audio-Player WinAmp.
Auch T-Online baut mit Musicload 2.0 sein Musik-Download-Angebot weiter aus. Dazu wurden Genre-Seiten mit eigenen Charts und eine erweiterte Suche eingebaut sowie der Bestellprozess vereinfacht. Musicload bietet über 100.000 Titel der Labels BMG, edel music, EMI, Kontor, Sony Music, Universal Music und Warner Music Germany. Weitere Independent-Labels sollen folgen.
Die Kosten pro Musiktitel liegen zwischen 0,99 und 1,79 Euro. T-Online-Kunden haben die Möglichkeit, per Abbuchung über ihre Telefonrechnung zu bezahlen. Alle anderen müssen per Kreditkarte bezahlen.
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Das machen die schon!
Das modell hat nur den einen Zweck, es soll als Alibi herhalten. Es kann der "armen" MI...
wer war denn bitte barmherzig als herr bohlen, herr gurkenböck und mausejule auf den...