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14 Megapixel: Kodak DCS Pro SLR/c mit Canon-EOS-Bajonett

Digitale High-End-SLR-Kamera mit neuen Objektiv-Anschlussmöglichkeiten. Mit der DCS Pro SLR/c bringt Kodak auf der CeBIT 2004 eine zweite digitale High-End-SLR-Kamera auf den Markt. Ebenso wie die erst im Februar 2004 vorgestellte DCS Pro SLR/n verfügt auch die DCS Pro SLR/c über den neu entwickelten CMOS-Sensor im vollen Kleinbildformat, der knapp 14 Millionen Pixel Auflösung bietet. Der Hauptunterschied zur DCS Pro SLR/n liegt im Objektivanschluss: Die Kodak Professional DCS Pro SLR/c ist mit einem Canon-EOS-Bajonett ausgestattet und ermöglicht damit die Verwendung von Canon-EF-Objektiven und weiteren, mit dem EOS-Bajonett kompatiblen Objektiven.
/ Andreas Donath
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Wie die Pro SLR/n besitzt auch die DCS Pro SLR/c den neuen 12-Bit-CMOS-Sensor mit einer effektiven Auflösung von 4.536 x 3.024 Pixeln. Seine aktive Fläche entspricht mit 24 x 36 mm exakt der Größe des Kleinbildformats, wodurch die ursprüngliche Brennweite der Objektive erhalten bleibt. Seine Empfindlichkeiten rangieren im Spektrum von ISO 6 bis 1600.

Die DCS-SLR/c-Kamera bietet eine Schnittstelle für Fernauslöser und stellt dem Fotografen eine maximale Blitzsynchronisation von 1/180 Sekunden und Hochgeschwindigkeitsblitzzeiten bis zu 1/6.000 Sekunden (im FP-Modus) sowie Belichtungszeiten von 30 Sekunden bis zu 1/6.000 Sekunden zur Verfügung.

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Wie bei allen Kameras der Kodak-Professional-DCS-Serie kann man auch bei der Pro SLR/c zwischen unterschiedlichen Dateigrößen bei der Datenspeicherung auswählen. Die Daten können wahlweise mit ca. 14, 6 oder 3 Megapixeln im RAW- oder JPEG-Format (als Standard- sowie ERI-JPEG) abgespeichert werden – JPEGs können zusätzlich als 800-KByte-Datei gespeichert werden. Das von Kodak Professional entwickelte ERI-JPEG-Format bietet Fotografen zusätzliche Sicherheit vor allem in Situationen, in denen eine Wiederholung der Aufnahmen schwierig ist oder JPEGs notwendig sind.

Sowohl im RAW-Modus als auch bei Verwendung von JPEGs steht der kalibrierte Empfindlichkeitsbereich von ISO 160 bis 800 zur Verfügung. Auf Grund der höheren Qualität und Datentiefe der DCR-RAW-Files sind bei Verwendung dieses Dateiformats Empfindlichkeiten bis ISO 1.600 möglich. Darüber hinaus bietet die Kamera eine Langzeitbelichtungsfunktion, die bei sehr niedrigen ISO-Einstellungen (6 bis 50) Belichtungszeiten von bis zu 30 Sekunden zulässt.

Aufgenommen mit einer Bildfolge von 1,7 Bildern pro Sekunde ermöglicht die Kodak Professional DCS Pro SLR/c in ihrem internen Arbeitsspeicher von 512 MByte eine Serienbildanzahl von bis zu 19 Aufnahmen im RAW-Format bei voller Auflösung. Die Aufnahmen können sowohl auf CompactFlash oder MMC/SD Memory Cards abgespeichert werden. Eine Abspeicherung der Bilddaten ist simultan auf beiden Karten sowohl in den Formaten RAW als auch JPEG und ERI-JPEG möglich. Alternativ steht eine FireWire400-Anbindung zur Verfügung.

Das Magnesium-Kameragehäuse verfügt über einen zweiten Auslöser für die vertikale Kamerahaltung. Er ist mit einem Orientierungssensor gekoppelt, der misst, ob der Fotograf die Kamera im Hoch- oder Querformat benutzt. Die Bilder werden automatisch in die richtige Position gedreht, wenn sie zur Bearbeitung auf den Computer übertragen werden. Kodak verwendet in der DCS Pro SLR/c das Canon-E-TTLTM-Blitzmess-System (Evaluative Through The Lens).

Das Gerät kann in zwei Modi betrieben werden: "Basic" und "Advanced". In der Basiseinstellung bietet die Kamera eine einfache, selbsterklärende Bedienerführung in neun Sprachen. Im "Advanced"-Modus kann der Anwender zahlreiche Aufnahmeparameter individuell bestimmen, zum Beispiel Auflösung oder Datenspeicherung.

Die Kamera ist voraussichtlich ab Mai 2004 in Deutschland verfügbar. Kodak rechnet mit einem Verkaufspreis von ca. 5.500,- Euro für das Kameragehäuse.


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