SiS kündigt PCI-Express-Chipsatz an
PCI Express ist ein serieller standardisierter Bus mit wenig Pins, der sich in allen Gehäuseformfaktoren vom Handheld bis zum Server nutzen lassen und somit die Kosten niedrig halten soll. Die Busbreite kann von einer bis zu 32 Lanes (Leitungspaar zwischen Sender und Empfänger) variieren. Die Bandbreiten für die I/O-Interconnects sollen anfangs bei 2,5 GBit pro Sekunde liegen, sich aber später auf ein Vielfaches steigern lassen. Erste Grafikkarten für PCI Express wurden bereits angekündigt und sollen im Laufe des Jahres auf den Markt kommen.
Beide Northbridge-Chips unterstützen dabei PCI Express x16 mit einer maximalen Datentransferrate von 8 GByte pro Sekunde in beiden Richtungen. Die Northbridge SiS656 bietet zudem Unterstützung für Dual-Channel-DDR2-667- und DDR400-Speicher und verträgt sich mit bis zu 4 DIMMS bei bis zu 1 GByte pro DIMM.
Zusammen mit der South Bridge SiS965 bieten die kompletten Chipsätze dann Funktionen wie Gigabit Ethernet, acht USB-2.0-Ports, AC97-7.1-Sound sowie vier SATA- und vier PATA-Schnittstellen. Auch RAID-Array mit RAID 0, 1, 0+1 und JBOD werden unterstützt.
Erste Muster für Mainboard-Hersteller sind ab sofort erhältlich, erste Mainboards mit den neuen Chips sollen im Mai zu haben sein.
Zudem kündigte SiS mit dem SiS163 und 163U einen Medium Access Controller (MAC) bzw. Baseband Processor (BBP) für WLAN an, die nun auch den schnelleren WLAN-Standard IEEE 802.11g unterstützen.