Schnellere Ausnutzung von Sicherheitslöchern befürchtet

Symantec-Bericht: Jede Woche mehr als eine weitere Sicherheitslücke im Internet

In dem halbjährlich erscheinenden Internet Security Threat Report von Symantec, einem Anbieter von Sicherheitslösungen für den IT-Bereich, wird berichtet, dass sich im zweiten Halbjahr 2003 der Zeitabstand zwischen Bekanntwerden einer Sicherheitslücke und Erscheinen eines Exploits deutlich verringert hat. Als großes Sicherheitsrisiko wird der Internet Explorer angesehen, da im Durchschnitt pro Woche mehr als ein Sicherheitsleck in Microsofts Browser entdeckt wurde.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach Erkenntnissen von Symantec verringert sich der Zeitraum zwischen der Veröffentlichung einer Sicherheitslücke und der Entwicklung eines darauf beruhenden Exploits, um das Sicherheitsleck für Angriffe auszunutzen. Als Schlussfolgerung wird befürchtet, dass so genannte Nullfrist-Attacken unmittelbar bevorstehen. Das bedeutet, dass Sicherheitslecks ausgenutzt werden, bevor dieses bekannt gemacht und ein Patch bereitgestellt wurde. Erst vor wenigen Wochen meinte ein Microsoft-Mitarbeiter, dass so genannte Exploits zur Ausnutzung von Sicherheitslücken erst erscheinen würden, nachdem entsprechende Patches veröffentlicht wurden.

Sorge bereitet Symantec die massive Marktdominanz des Internet Explorer auf Grund der Zunahme bekannt gewordener Sicherheitslücken in der Software. Wurden im ersten Halbjahr 2003 noch 20 Sicherheitslecks entdeckt, steigerte sich diese Zahl um 70 Prozent auf 34 Sicherheitslöcher im zweiten Halbjahr 2003. Das bedeutet, dass im Durchschnitt pro Woche mehr als eine neue Sicherheitslücke in Microsofts Browser entdeckt wurde.

Auch an der Wurm-Front hat der Bericht keine positiven Nachrichten zu vermelden: Im zweiten Halbjahr 2003 wurden von Symantec mit 1.702 Exemplaren zweieinhalb Mal so viele Win32-Viren und -Würmer entdeckt wie noch ein Jahr zuvor. Ein Risiko stellten Hintertüren im System dar, die von anderen Angreifern oder Würmern zurückgelassen und von anderen Angreifern ausgenutzt wurden. Dadurch wurde die Kontrolle über Systeme erlangt, eigene Schlupflöcher wurden eingerichtet oder das infizierte System für eine Denial-of-Service-Attacke ausgenutzt.

Der Internet Security Threat Report ist eine Analyse von Trends bei Internetbedrohungen, deren Daten in den sechs Security Operations Centern und neun Security Response Laboren gesammelt werden. Der Bericht beruht auf anonymisierten Daten von Kunden der Symantec Managed Security Services sowie von 20.000 Sicherheitssensoren des DeepSight Threat Management Systems in über 180 Ländern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


der rote Drache 18. Mär 2004

Standard wird hinten mit 'D' geschrieben, warum müssen das nur alle andauernd falsch...

Yannik 17. Mär 2004

Selten habe ich einen dermaßen unqualifizierten Sche** gelesen. Hallo, aufwachen! Warum...

:-) 17. Mär 2004

Ich benutze gar keine mail-Software und hab jeden Tag mehrere Troll-mails in der Box.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Verkaufsverbot
Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox

Huawei hat gerichtlich ein gültiges Verkaufsverbot von Fritzboxen mit Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 durchgesetzt. Es geht um Huaweis Patente für den Standard.

Verkaufsverbot: Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox
Artikel
  1. Elektro-SUV: Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer
    Elektro-SUV
    Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer

    Der vollelektrische Porsche Macan soll "in Kürze" in die Produktion gehen. Dazu hat der Sportwagenhersteller neue Details zu dem SUV genannt.

  2. Samsung-Tablet bei Media Markt mit 180 Euro Rabatt sichern
     
    Samsung-Tablet bei Media Markt mit 180 Euro Rabatt sichern

    Media Markt bietet zum Jahresanfang interessante Deals an. Ein beliebtes Samsung-Tablet ist mit einem Rabatt von 180 Euro besonders spannend.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. Von wegen Fachkräftemangel: ITler in USA und Schweiz sehen verschlechterte Job-Chancen
    Von wegen Fachkräftemangel
    ITler in USA und Schweiz sehen verschlechterte Job-Chancen

    Zumindest in den USA und der Schweiz ist ITlern zufolge wenig von Fachkräftemangel und einem Arbeitnehmermarkt zu spüren.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • MindStar: Gigabyte RTX 4070 Ti 819€ • Google -47% • Steelseries -64% • Corsair -39% • Bose -36% • 3 Spiele für 49€ • Gigabyte 27" QHD 240 Hz 399€ • EA-Spiele -66% [Werbung]
    •  /