ISS: Datenbank speichert mehr Bilder als Google
Während Google seine Bilder vor allem zur Suche indexiert, nutzt ISS seine Bilddatenbank zur Filterung unerwünschter Inhalte. ISS betreibt dazu eine umfangreiche Server-Farm mit rund 1.000 Prozessoren. Vergleichbar mit Suchmaschinen durchforstet diese rund um die Uhr das Internet nach neuen und modifizierten Webseiten. Durchschnittlich 100.000 Einträge kommen täglich dazu. Diese werden analysiert und automatisch in eine von 58 Kategorien eingeordnet. Kunden von ISS erhalten tägliche Updates, um Bilder und Inhalte stets aktuell blockieren zu können.
Das milliardste Bild ist eine Fotografie des Gemäldes "Doris in Rot" der deutschen Malerin Liz Bayerlein aus dem Jahr 2003. Das Werk zeigt eine unbekleidete Dame und wurde von den ISS-Web-Crawlern korrekt in der Rubrik "Kunst/Museum" und nicht unter "Pornografie" gespeichert. Möglich sei dies auf Grund von künstlicher Intelligenz, die ISS in seinen Algorithmen verwendet.
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