Tool zeigt neuartigen Speicherschutz von 64-Bit-Desktop-CPUs
Mit dem Service Pack 2 für Windows XP, dem Service Pack 1 für Windows XP in der 64-Bit-Edition sowie dem Service Pack 1 für Windows Server 2003 erhalten die Betriebssysteme eine neue Funktion mit dem Namen Data Execution Prevention, kurz DEP. Mit Hilfe von DEP soll verhindert werden, dass Programmcode auf Speicherbereiche zugreifen kann, in denen normalerweise kein Programmcode ausgeführt wird. Damit soll die unbemerkte Einschleusung von Viren oder Würmern verhindert werden.
Das von Robert Schlabbach bereitgestellte Tool NXTest erlaubt es, die Arbeitsweise von DEP in der Praxis zu erproben. Zur Nutzung dieser Funktion wird ein System mit 64-Bit-CPU benötigt; etwa ein Athlon 64, der Server-Prozessor Opteron von AMD oder der Itanium von Intel. Außerdem muss das Service Pack 2 für Windows XP, das Service Pack 1 für Windows XP in der 64-Bit-Edition oder das Service Pack 1 für Windows Server 2003 installiert sein.
NXTest zeigt dann, was passiert, wenn ein Wurm versucht, nicht zugewiesenen Arbeitsspeicher zu verwenden. Die Programmausführung von NXTest wird dann verhindert, was somit auch eine Wurm-Einschleusung unterbunden hätte. DEP soll vor allem das unbemerkte Laden von Wurm-Code durch Ausnutzung von Sicherheitslücken in Software verhindern.



