Abo
  • Services:

Amiga Inc. verkauft AmigaOS

Fokus auf AmigaDE und Mobilgeräte-Markt

Nachdem Amiga Inc. die Amiga-Gemeinde in Bezug auf die Fertigstellung von AmigaOS 4.0 lange hingehalten hat, wendet sich das Unternehmen nun ganz vom Amiga-Betriebssystem ab und verkaufte die komplette AmigaOS-Sparte inkl. Quellcode an KMOS. Nicht verkauft wurden die Rechte am Namen Amiga, denn Amiga Inc. will sich mit AmigaDE nun ausschließlich auf den Markt für mobile Endgeräte konzentrieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie Amiga Inc. nun ankündigte, soll eine entsprechende Vereinbarung über den Verkauf aller AmigaOS-Versionen mit dem später von KMOS Inc. übernommenen Unternehmen Itec LLC bereits am 23. April 2003 geschlossen worden sein. KMOS verfügt damit über die Markenrechte und den Quellcode des Amiga-Betriebssystems, vom "Classic Amiga Operating System" (aktuell: Version 3.9) bis zu AmigaOS 4.0 und darüber hinaus. Die finanziellen Details des Betriebssystem-Verkaufs wurden nicht bekannt gegeben.

Stellenmarkt
  1. BIOSCIENTIA Institut für Medizinische Diagnostik GmbH, Ingelheim am Rhein
  2. Leadec Management Central Europe BV & Co. KG, Stuttgart

Der Verkauf soll aber nicht das Ende von AmigaOS 4.0 bedeuten, denn Amiga Inc. hatte zumindest Teile des Betriebsystems von Hyperion entwickeln lassen. Hyperion Entertainment ist ein privates, belgisch-deutsches Unternehmen, das sich auf 3D-Grafik und Spiele-Umsetzungen für die Plattformen Amiga, Linux (x86, PPC) und MacOS (OS 9/X) spezialisiert hat. Hyperion hat beispielsweise Auftragsarbeiten für den Spieleentwickler Monolith erledigt sowie eine eigene 3D-Grafik-Engine für Mobilgeräte entwickelt.

Hyperion begrüßte den Kauf der AmigaOS-Rechte durch KMOS und hofft auf neue Geschäftsmöglichkeiten für AmigaOS. "Ich möchte allen unseren Kunden versichern, dass der Kauf durch KMOS keinen negativen Einfluss auf die Veröffentlichung der Verbraucher-Version des später in diesem Jahr kommenden AmigaOS 4.0 haben wird", bekräftigte Evert Carton, Managing-Partner von Hyperion Entertainment VOF.

KMOS kauft und entwickelt Technik für den weltweiten Kommunikationsmarkt. Der KMOS-CEO Garry Hare sieht in AmigaOS ein großes Potenzial und verspricht in einer gemeinsamen Pressemitteilung, die im November 2001 von Amiga Inc. mit Hyperion und dem britischen AmigaOne-Hardware-Entwickler Eyetech geschlossene Partnerschaft seinerseits fortsetzen zu wollen. Dennoch: KMOS hat nur das AmigaOS erworben, nicht jedoch den Namen Amiga selbst, der wie die Amiga-Technik und die DE-Produktlinie weiterhin im Besitz von Amiga Inc. verbleibt.

"Der expandierende Mobil-Markt bietet Amiga über 200 Millionen potenzielle Kunden, auf die wir uns konzentrieren müssen", so Amiga-Präsident und -CEO Bill McEwen. Bei der Suche nach einem Unternehmen mit ausreichenden Mitteln für AmigaOS und den zugehörigen Markt sei die Wahl auf KMOS gefallen.

AmigaDE (Amiga Digital Environment ) und Amiga Anywhere basieren auf Taos Intent und erlauben eine plattformunabhängige Entwicklung von Anwendungen nicht nur für Mobil-Prozessoren (ARM, StrongARM, Intel X-Scale, Hitachi SH, OMAP, MIPS), sondern auch für Desktop-Prozessoren (Intel x86, Motorola 68K). Unterstützt werden die Betriebssysteme Windows CE .NET, Windows 9x, 2000 und XP sowie Linux. Einige AmigaDE- und Anywhere-Software - primär einfache Spiele - finden sich zum Kauf unter www.shopamiga.com.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 433,00€ (Bestpreis!)
  2. 481,00€ (Bestpreis!)
  3. 554,00€ (Bestpreis!)
  4. 59,99€ - Release 19.10.

nio 22. Mär 2004

Jo, es ist raus gekommen ... ich hab es irgendwo rumliegen ...

nio 22. Mär 2004

Jo, Datatypes sind einfach SUPER ... gewesen :-(

Buschgespenst 19. Mär 2004

Supi, dann wars doch keine Hali. Aber ist schon irgendwie komisch ne 650 Mark Karte zu...

MOSes 19. Mär 2004

Ich erinnere mich das es so war;)

MOSes 19. Mär 2004

äh MOS ist frei... Jaja, gleich kommst du mit MOS ist ne Emulation und son lapp...


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut das Labo-Haus - Timelapse

Wir haben uns beim Aufbau vom Nintendo-Labo-Haus gefilmt und die Eindrücke im Timelapse gesichert.

Golem.de baut das Labo-Haus - Timelapse Video aufrufen
EU-Urheberrechtsreform: Wie die Affen auf der Schreibmaschine
EU-Urheberrechtsreform
Wie die Affen auf der Schreibmaschine

Nahezu wöchentlich liegen inzwischen neue Vorschläge zum europäischen Leistungsschutzrecht und zu Uploadfiltern auf dem Tisch. Sie sind dilettantische Versuche, schlechte Konzepte irgendwie in Gesetzesform zu gießen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media darf Google weiterhin bevorzugen
  2. EU-Verhandlungen Regierung fordert deutsche Version des Leistungsschutzrechts
  3. Fake News EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen

Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
Black-Hoodie-Training
"Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
Von Hauke Gierow

  1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
  2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

PGP/SMIME: Die wichtigsten Fakten zu Efail
PGP/SMIME
Die wichtigsten Fakten zu Efail

Im Zusammenhang mit den Efail genannten Sicherheitslücken bei verschlüsselten E-Mails sind viele missverständliche und widersprüchliche Informationen verbreitet worden. Wir fassen die richtigen Informationen zusammen.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücke in Mailclients E-Mails versenden als potus@whitehouse.gov

    •  /