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Online-Vermittlung der BA wird möglicherweise noch teurer

Prestige-Projekt ist ein Fass ohne Boden

Die elektronische Stellenvermittlung der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit wird möglicherweise noch teurer als bislang bekannt. Das geht aus einem internen Sachstandsbericht des Vorstandes zum "virtuellen Arbeitsmarkt" hervor, den der Spiegel zitiert.

Artikel veröffentlicht am ,

Danach enthält der weitere Ausbau des Online-Angebots zahlreiche technische Risiken, die "zu weiteren Kostensteigerungen führen können". Die möglichen Mehrausgaben könnten zwar "noch nicht beziffert werden", so der Bericht. Sie seien aber "in der bisherigen Kostenübersicht nicht enthalten".

Stellenmarkt
  1. Kardex Produktion Deutschland GmbH, Bellheim Raum Landau
  2. McService GmbH, München

Erst vor wenigen Wochen hatte Agentur-Chef Frank-Jürgen Weise den Gesamtaufwand des Projekts mit rund 165 Millionen Euro beziffert, nachdem seine Controller zuvor ermittelt hatten, dass das Projekt wesentlich teurer wird als ursprünglich geplant. Zu den bislang nicht einkalkulierten Risiken zählen zu geringe Leistungskapazitäten des Systems sowie die "Komplexität und Vielzahl der zu berücksichtigenden Schnittstellen".

Das Sicherheitskonzept der geplanten zweiten Ausbaustufe sei zudem "bislang wegen Mängeln nicht abgenommen" worden. Darüber hinaus bestätigt der Bericht nach Spiegel-Angaben den Verdacht, dass mehrere Aufträge des Projekts möglicherweise nicht ordnungsgemäß erteilt worden sind.

So habe die Agentur zahlreiche Zusatzleistungen ohne Ausschreibung an die Kronberger Software-Firma Accenture vergeben, obwohl die "Voraussetzungen hierfür nicht hinreichend dargelegt wurden". Der Verstoß gegen das Vergaberecht, so der Bericht, begründe aber "nach derzeitigem Kenntnisstand keine Regressforderungen Dritter".

Der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA) hatte den Leiter des Projektes "Virtueller Arbeitsmarkt" (VAM) Ende Febuar 2004 mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Die Entscheidung traf der BA-Vorstand auf Grund von Ergebnissen einer Risikoanalyse des Projektes.

Nach einer Ausschreibung hatte das Unternehmen Accenture im Februar 2003 den Zuschlag für das Projekt mit einem Volumen von 65 Millionen Euro bekommen. Neue Berechnungen ergeben, dass sich mit bereits jetzt geplanten, zusätzlich notwendigen Aufträgen ein Volumen von 125 Millionen Euro bis 2008 ergeben könnte. Dazu kommen weitere externe Kosten in Höhe von rund 40 Millionen Euro, weil auf Grund des höheren Datenaufkommens das interne Netz der BA erweitert werden muss.



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Michael - alt 16. Mär 2004

und was will einem der dichter damit sagen?

mischa 16. Mär 2004

na wenn das nicht toll ist! für die paar Milliönchen holt man handverlesene Leute von der...

Peter 15. Mär 2004

Eine EU-Ministerin bekam mal gro§en €rger, weil sie ihren Ehemann als Berater heranzog...

Peter 15. Mär 2004

...ja ja, den Patienten aufwecken, damit er seine Schlaftablette einnehmen kann. :-))

Michael - alt 15. Mär 2004

Wodurch wird sowas eigentlich so teuer? Es muß ja auch einige technische Argumente für...


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