Abo
  • Services:

RSA Security entwickelt Störsender gegen RFID-Scanner

"RSA Blocker-Tag" soll Privatsphäre der Verbraucher schützen

Das Sicherheits-Unternehmen RSA Security will auf der CeBIT 2004 den Prototypen eines "RSA Blocker-Tags" präsentieren. Dieses von den RSA Laboratories entwickelte Gerät soll Verbrauchern den Schutz ihrer Privatsphäre bei der Nutzung sämtlicher Vorteile der Radio-Frequency-Identification-(RFID-)Technologie ermöglichen.

Artikel veröffentlicht am ,

Ein RFID-Tag ist ein kleiner passiver Chip samt Antenne, der auf kurzen Distanzen über Radiofrequenzen auf Anregung von außen eine unverwechselbare Seriennummer aussendet. Die Technik stellt die nächste Generation von Bar- und Magnetstreifencodes dar und soll Handel und Logistikunternehmen erhebliche Kostenreduzierungen und eine höhere Effizienz in der Warenwirtschaftskette einbringen und beispielsweise auch Kunden durch ein automatisiertes Scannen Warteschlangen an der Supermarkt-Kasse ersparen.

Inhalt:
  1. RSA Security entwickelt Störsender gegen RFID-Scanner
  2. RSA Security entwickelt Störsender gegen RFID-Scanner

Kritisch ist dabei aber, dass eine Informationssammlung über das eigene Kaufverhalten vom Kunden kaum kontrolliert werden kann und RFID-Chips bisher nicht an der Kasse bzw. beim Verlassen des Ladens zerstört werden können. Technisch scheint es möglich zu sein, Konsumenten aufzuspüren, die eines oder mehrere mit einem RFID-Chip ausgestattetes Produkt an bzw. bei sich tragen. So wäre eine Ortung und Verfolgung durch Dritte möglich, befürchten Datenschützer.

Mit dem "RSA Blocker Tag" - einem kleinen Störsender - soll ungewolltes Scannen und Verfolgen vereitelt werden können. "Man kann sich die Technologie des RSA Blocker-Tags ähnlich wie das 'Spamming' bei E-Mails vorstellen. Jedes RFID-Lesegerät, das ohne eine entsprechende Berechtigung versucht, RFID-Chips aufzustöbern, wird vom RSA-Tag geblockt", wirbt RSA Security.

Für das Lesegerät werde sozusagen eine feindliche Umgebung geschaffen. Der gewöhnliche RFID-Tag profitiere in der Nähe eines RSA Blocker-Tags von dessen Schutzschild; werde der RSA Blocker-Tag entfernt, könne der RFID-Chip wieder normal genutzt werden. Dank seines selektiven Charakters soll der RSA Blocker-Tag dabei helfen, ein ungewolltes Scannen gekaufter Waren zu verhindern, ohne in den normalen Gebrauch der RFID-Systeme einzugreifen.

Stellenmarkt
  1. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  2. Haufe Group, St. Gallen (Schweiz)

"In einer Welt, in der RFID ohne weiterführende Gedanken eingesetzt wird, besteht ein Risiko, dass vertrauliche Informationen mit Hilfe eines RFID-Lesers unbemerkt eingesehen werden können", so Burt Kaliski, Direktor und wissenschaftlicher Leiter der RSA Laboratories. "Darüber hinaus könnte die spezifische Seriennummer, die von den RFID-Tags gesendet wird, dazu verwendet werden, um heimlich Personen und Objekte zu verfolgen. Für die Wirtschaft bringt RFID neue Datenschutz- und Sicherheitsrisiken mit sich - eine ganz neue Dimension der Geschäftsspionage. Diese Entwicklung hat unsere Wissenschaftler dazu angeregt, an einer technischen Lösungen zu arbeiten, die diese Probleme in den Griff bekommen kann."

RSA Security entwickelt Störsender gegen RFID-Scanner 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 20,99€ - Release 07.11.
  3. 27,99€
  4. (-79%) 12,49€

klugscheisser 20. Apr 2004

Also es gibt ywei Arten von RFID/chips. Aktive und Passive. Passive yiehen ihre Energie...

Scarlet Pimpernel 06. Apr 2004

... Das ist eine neue Form von "Krieg" ! Wenn einem das aufgezwungen wird, muß man mit...

skilly 23. Mär 2004

Das große Problem ist, dass die Unternehmen nicht daran interessiert sind diese Chips...

skilly 23. Mär 2004

naja, mit so nem scanner kann man sich in der disco zumindest immer schön die...

jobwilli 15. Mär 2004

Mal ne technische Anmerkung: So wie ich das verstehe funktioniert diese Technik durch...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Plus (2018) - Test

Der neue Echo Plus von Amazon liefert einen deutlich besseren Klang als alle bisherigen Echo-Lautsprecher. Praktisch ist außerdem der eingebaute Smart-Home-Hub. Der integrierte Temperatursensor muss aber noch bessser in Alexa integriert werden. Der neue Echo Plus ist zusammen mit einer Hue-Lampe von Philips für 150 Euro zu haben.

Amazons Echo Plus (2018) - Test Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


      •  /