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Spiele-Engine Ca3DE - Schon jetzt HL2- und Doom-3-Effekte

Versprochene Terrain-Engine integriert, detaillierte Modelle möglich. Carsten Fuchs hat wieder einmal seine plattformübergreifende 3D-Grafik-Engine "Ca3D-Engine" verbessert und bietet neben dem überarbeiteten Entwickler-Paket auch eine neue, wie gehabt um eigene Mods erweiterbare Technik-Demo zum Download an. Enthalten sind nun die von Fuchs bereits in Aussicht gestellte MP3/OGG-Unterstützung, die für "extrem große" Außenszenen geeignete Terrain-Rendering-Engine sowie ein stark verbessertes Model-Rendering.
/ Christian Klaß
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Die im Oktober 2003 erstmals veröffentlichte Ca3D-Engine (Ca3DE) ist mittlerweile für Windows und Linux erhältlich, nutzt die Grafikprogrammierschnittstelle OpenGL, ist netzwerkfähig und verfügt seit 12. März 2004 über einen erneut überarbeiteten Renderer. Die sofort sichtbaren Neuerungen sind die bereits angesprochene Terrain-Rendering-Engine sowie das verbesserte Model-Rendering mittels neu eingeführten "Static Detail Models".

Letztere erlauben 3D-Welten mit deutlich mehr Details, passen nahtlos zu den anderen Ca3DE-Welt-Komponenten, werden korrekt Radiosity-basiert beleuchtet und unterstützen auch dynamisches, pixelgenaues Licht von Normal- und Specular-Maps. Beispiele für detailliertere 3D-Modelle finden sich in der Demo.

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Der neue Terrain-Code soll große Landschaftsmodelle in hoher Qualität bei hoher Geschwindigkeit rendern und somit laut Fuchs perfekt für riesige Außenszenen geeignet sein. Zum Einsatz kommen Continuous-Level-of-Detail-Techniken, "View-Frustrum Culling" und Detail-Texturierung, wobei intern der gleiche Code für die Kollisions-Erkennung und die Physik-Simulation verwendet wird. Für Map-Designer hat Fuchs die Dokumentation entsprechend um Beschreibungen zur Terrain-Erstellung erweitert.

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Das Welt- und Modell-Rendering soll mit der neuen Ca3DE-Version generell überarbeitet worden sein: Es wurden unfertige Funktionen vervollständigt, Fehler beseitigt und die Shader-Unterstützung verbessert. Dadurch, dass sich nun aus mehreren Objekten bestehende Kurven gruppieren ("smooth group") lassen, soll das Rendering sauberer wirken und die Szenen besser aussehen. Weiterhin lassen sich Lightmaps nun mit Bump-Mapping kombinieren, was Fuchs zufolge nur wenige 3D-Engines beherrschen würden. Im Vergleich zur Vorgängerversion soll sich damit die Darstellungsqualität verbessert haben und Ca3DE dennoch minimal schneller sein.

Auch die Mod-Entwicklung wurde weiter vereinfacht und das mitgelieferte DeathMatch-Mod verbessert, wenn auch noch nicht ganz fertig gestellt. Die neue Ca3DE-Demo sowie das neue "Materials Development Kit" (Ca3DE-MDK) finden sich jeweils für Windows und Linux zum Download auf der offiziellen Website des Hobby-Projekts. Der Einsatz für nichtkommerzielle Projekte ist kostenlos möglich, für kommerzielle Verwertung inkl. Quellcode-Zugriff muss Kontakt mit dem Autor aufgenommen werden. Die Ca3DE-Lizenzbedingungen finden sich – ebenso wie die Download-Links, Beschreibungen und Forum – auf der offiziellen Website www.ca3d-engine.de(öffnet im neuen Fenster).

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Für die nächste Ca3DE-Version hat Carsten Fuchs auch eine Unterstützung für "Spherical Harmonic Lighting", ein neues und flexibles Shader- und Materialystem, ein besseres Konsolen-System (Kommandos und Variablen) und Vegetation (Bäume, Büsche und Gras) angekündigt. Gerade das künftige Shader- und Material-System verspricht große Verbesserungen, da es nicht nur das Ca3DE-Code-Design vereinfacht und alle Rendering-Module vereint, sondern die Engine auch auf OpenGL 2.0 und weitere künftige Rendering-Technik vorbereiten wird. Darüber hinaus erhalten Map-Designer dann eine flexiblere Schnittstelle zur Ausnutzung der Engine. "Spherical Harmonic Lighting" soll eine deutlich bessere Qualität der Licht- und Schatten-Darstellung mit sich bringen, wird aber noch wissenschaftlich erforscht – der Informatikstudent Carsten Fuchs schreibt seine Abschluss-Arbeit über das Thema.


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