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BitTorrent 3.4.1: Filesharing-Tool spart Bandbreite

Neue Version soll dynamische IP-Adressen besser unterstützen. Die Filesharing-Software BitTorrent ist jetzt in der neuen Version 3.4.1 für Windows erschienen. Für MacOS X und Linux sollten aber in Kürze neue Versionen folgen, steht die Software doch unter einer Open-Source-Lizenz und liegt im Quelltext vor. Die neue Version soll sich vor allem mit weniger Bandbreite zufrieden geben.
/ Jens Ihlenfeld
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In der aktuellen Version 3.4.1 wurden nicht nur zahlreiche Fehler beseitigt, auch der Bandbreitenbedarf soll verringert worden sein. Zudem sollen Probleme mit Clients, die trotz laufendem Transfer eine verlorene Verbindung zum Tracker melden, beseitigt worden sein. Auch die Unterstützung von Knoten mit dynamischen IP-Adressen soll verbessert worden sein.

Die Entwickler empfehlen vor allem Betreibern von großen Trackern ein Update auf die neue Version, allerdings wird sich dies erst auszahlen, wenn auch die Clients auf die neue Software umgestellt sind.

BitTorrent funktioniert grundsätzlich etwas anders als herkömmliche Filesharing-Software wie eDonkey, Gnutella oder KaZaa, da es kein großes Filesharing-Netz mit Suchmöglichkeit gibt, sondern für jede BitTorrent-Datei bzw. -Dateisammlung eigene kleine Netze von in Torrent-Dateien gelisteten Download-Quellen bestehen. Die auf Webseiten oder auch in herkömmlichen Filesharing-Netzen zu findenden Torrent-Dateien informieren die Software darüber, unter welchen Adressen im Netz eine bestimmte Datei(sammlung) zum Download zur Verfügung steht und erlaubt ein paralleles Herunterladen. Dabei wird ein Nutzer bei noch laufendem Download automatisch selbst zu einer BitTorrent-Quelle – erfahrungsgemäß ist ein BitTorrent-Download bei genügend Quellen ("seeds") auf Grund der einfacheren Software, der zentralen und unnötiger Suchanfragen schneller als die herkömmlichen Filesharing-Netze. Das Konzept verlangt jedoch, dass zumindest eine der in der Torrent-Datei gelisteten Quellen auch wirklich noch existiert, damit ein Download möglich ist – BitTorrent selbst bietet keine Suchfunktion und weiß nur von Quellen, die in der Torrent-Datei gelistet sind bzw. den gelisteten Quellen bekannt sind.

BitTorrent-Entwickler Bram Cohen sieht in der Software vor allem ein Werkzeug, mit dem Firmen ihren Kunden beliebige Dateien zur Verfügung stellen können, denn je größer das Interesse an einer Datei ist, umso besser kann diese bei weiterhin geringen Datentransferkosten verteilt werden. BitTorrent nutzen etwa Entwickler von Linux-Distributionen oder auch Spiele-Websites zur Verbreitung ihrer Spiele-Demos mit teils sehr hohen Datenraten.


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