(Un)menschliche Pfleger: Toyotas Roboter-Diener
Mit Blick auf heutige und künftige Probleme wirbt Toyota nun für Roboter-Diener, die Menschen helfen sollen. In die Roboter-Entwicklung einfließen sollen dabei die in den Bereichen Fahrzeugentwicklung und Fertigungstechnik gesammelten Erfahrungen der Toyota Group. Um die Akzeptanz von Roboter-Dienern zu steigern und sie nicht als kalte Maschinen wirken zu lassen, sollen menschliche Charakteristika wie Agilität, Wärme und Freundlichkeit nachgeahmt werden.
Da jeder Bereich seine speziellen Anforderungen stellt, zeigt Toyota drei verschiedene Roboter-Typen: Während einer wie ein Mensch auf zwei Beinen läuft, rollt der andere auf zwei Rädern und der Dritte dient als röhrender Sessel mit zwei Beinen. Jedes der futuristisch wirkenden Modelle soll seine eigenen Fertigkeiten mit sich bringen.
Wenn es um einen weniger Platz einnehmenden und sich schneller bewegenden Roboter geht, soll das elegant auf zwei parallel platzierten Rädern balancierende rollende Modell (1 Meter hoch, 35 kg schwer) von Vorteil sein. Seine Hände können Dinge tragen und andere Aktionen ausführen. Sowohl das Lauf- als auch das Roll-Modell seiner mit Kopf und Arme versehenen Roboter hat Toyota im Rahmen einer Präsentation im Duett Trompete spielen lassen. Toyota entwickelte für das Trompetenspiel künstliche Lippen, die eine ähnliche Beweglichkeit aufweisen wie die des Menschen. Leider hat der Hersteller den Ton in seinen Videomitschnitten aus urheberrechtlichen Gründen deaktiviert.
Etwas aus dem Rahmen fällt das 1,80 cm hohe, 75 kg schwere dritte Modell, das Toyota als intelligente Laufmaschine konzipiert hat, die ihre Passagiere fast überall hin tragen soll. Die Bedienung per Joystick soll Spaß machen, allerdings bewegt sich der Prototyp in einem Demonstrations-Video noch verhältnismäßig langsam. Er scheint im Unterschied zu den anderen beiden Robotern noch nicht von der Stromversorgung abgenabelt zu sein und schüttelt darüber hinaus seine Passagiere beim Transport offenbar noch etwas durch.
Toyotas erste Roboter-Vorstellung soll nicht die letzte sein. Auf der Expo 2005 im japanischen Aichi sollen die Maschinen in Aktion zu bewundern sein. In der Zwischenzeit sollen Verbesserungen an den Roboter-Dienern vorgenommen und die bisherigen Prototypen weiterentwickelt werden.
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