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BfS lässt Handy-Strahlung untersuchen

Münchener Universitäten erhalten 908.000 Euro für Forschungsprojekt. Viel wurde schon geforscht, ob "Handy-Strahlung" aber nun wirklich schädlich oder unschädlich für die Gesundheit ist, wurde noch nicht eindeutig geklärt. Diese und andere offene Fragen zur gesundheitlichen Relevanz neuer Kommunikationstechnik wollen Wissenschaftler zweier Münchener Universitäten im Rahmen des vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit 908.000 Euro geförderten Forschungsprojekts "In Vivo" mittels Verhaltensstudien an Laborratten klären.
/ Christian Klaß
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Das Forschungsprojekt "In Vivo – Experimente unter Exposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern der Mobilfunkkommunikation" des Forschungsverbundes Elektromagnetische Verträglichkeit, Mensch und Umwelt (EMVU) soll drei Jahre dauern. Zum EMVU zählen die TU München (TUM) und Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), die damit die Erfahrungen ihrer Forschungsinstitutionen vereinen wollen.

Otto Petrowicz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Experimentelle Onkologie und Therapieforschung der TUM (Prof. Bernd Gänsbacher), leitet die Untersuchungen zu "Versuchsplanung, Biometrie und Datenanalyse". Auf Seiten der TUM ist außerdem das Fachgebiet Hochfrequente Felder und Schaltungen (HFS) am Institut für System- und Schaltungstechnik beteiligt. Unter Leitung von Prof. Jürgen Detlefsen arbeiten die Wissenschaftler dort am Teilprojekt "Expositionseinrichtungen, Dosimetrie und technisches Monitoring".

An der LMU beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe am Institut für Physiologie, Physiologische Chemie und Tierernährung (Prof. Manfred Stangassinger) mit "Tierhaltung, Kognitivitätstests und Untersuchungen zur Blut-Hirn-Schranke". Am Lehrstuhl für Tierschutz, Tierhygiene und Tierhaltung der LMU (Prof. Michael Erhard) wird der Teilbereich "Immunologie und Stressparameter" des Projekts erforscht.


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