Spieletest: Pitfall - Klassiker im Indiana-Jones-Look

Screenshot #3
Screenshot #3
Um zwischen den einzelnen Levels vorwärts zu kommen, benötigt man immer wieder Hilfsmittel, die man erst im Spielverlauf bekommt - eine Fackel etwa, Dynamit oder auch ein Seil. Natürlich beherrscht man aber schon von Anfang an einige Bewegungen wie etwa Doppelsprünge, und die anfangs eher schwachen Attacken lassen sich durch Einkäufe bei den immer wiederkehrenden Schamanen ausbauen. Trotzdem ist der Kampf eher rudimentär - mehr als ein paar Knöpfchen drücken muss man nicht, die spielerische Herausforderung liegt also mehr in den zahlreichen Geschicklichkeitspassagen und bei den Rätseln.

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Screenshot #4
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Leider durchkreuzen auch bei Pitfall einige unnötige Mankos den vollkommenen Spielspaß: So positioniert sich die Kamera manchmal derart ungünstig, dass man auf Angriffe durch fliegende Kokosnüsse, Baumstämme oder wilde Tiere nicht vorbereitet ist; manchmal denkt man auch, sicher abspringen zu können und landet dennoch im Abgrund. Und im späteren Spielverlauf offenbart der Titel diverse überflüssige Längen - da müssen etwa weite Wege zurückgelegt werden, nur um an einer Stelle ein Objekt einzusammeln und dann wieder zum Ausgangspunkt zurückzulaufen. Diese Passagen wirken so, als ob die Entwickler die mit etwa zehn Stunden eher kurze Spielzeit mit der Brechstange verlängern wollten.

Screenshot #5
Screenshot #5
Die Optik ist vor allem auf PlayStation 2 und GameCube teilweise auch unschön verschwommen, die Xbox punktet hier mit etwas besseren Texturen und weniger Rucklern. Fehlende Details macht Pitfall aber mit zahlreichen witzigen Animationen, obskuren Charakteren und gelungenen Szenarien wieder wett. Eine Klasse für sich ist zudem die Sprachausgabe: Der Abenteurer und vermeintliche Frauenheld Harry wurde brillant synchronisiert, aber auch die anderen Gesprächspartner überzeugen mit Wortwitz und stimmungsvollen Stimmen. Einzig das ewige Gekreische der Affen und die immer gleichen Worte der Ur-Einwohner beginnen auf Dauer, die Ohren des Spielers doch arg zu strapazieren.

Fazit:
Das neue Pitfall ist sicherlich kein absoluter Hit, genauso wenig zieht das Spiel aber den Ruf der berühmten Serie in den Schmutz. Spielerisch wird eben über weite Strecken sehr unterhaltsame Plattform-Action geboten, und die zahlreichen witzigen Einfälle sorgen dafür, dass einem das prinzipiell nicht sonderlich einfallsreiche Gameplay nicht so schnell langweilig wird. Die Längen im späteren Verlauf hätten allerdings wirklich nicht sein müssen.

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 Spieletest: Pitfall - Klassiker im Indiana-Jones-Look
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Der_Allemacher 22. Mär 2004

*rofl* Also wenn ich mir das für 60 Euro gekauft hätte, würde ich mich wohl ziemlich...

Pitti 15. Mär 2004

ähm, mal ne Frage. Habt ihr das Game denn schon mal gespielt ? wahrscheinlich nein...

irata 14. Mär 2004

Nein, das liegt auch daran, daß die Grafik übern Fernseher etwas "weicher" ist. Aber es...

Schubidu 13. Mär 2004

Da sieht man mal, wie man die Vergangenheit verklärt. Ich hatte die Grafik weit besser in...

Angel 12. Mär 2004

Also ich spiele eigentlich sehr gerne Spiele wie Spyro oder Mario, aber in diesem Fall...



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