• IT-Karriere:
  • Services:

Neue ATI-Treiber: Mehr Leistung und Surroundview

Steuerung der Bildschirm-Rotation wurde verbessert

Nachdem ATI sich im Februar 2004 Radeon-8500-Grafikkarten sowie Radeon 9000 bis 9200 widmete und deren Nutzern mehr Grafikleistung versprach, soll das im Folgemonat erschienene Catalyst-Treiberpaket mit der Versionsnummer 4.3 etwas mehr Geschwindigkeit für Radeon 9500 bis 9800 XT bieten. Darüber hinaus ermöglicht der neue Treiber erstmals die Ansteuerung von drei Monitoren ("Surroundview") und hat die Bildschirm-Rotations-Steuerung wieder freigeschaltet.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Nutzung von Surroundview setzt ein Mainboard mit ATIs Radeon-9100-IGP-Onboard-Grafik sowie eine Grafikkarte der Serien Radeon 9000, 9200, 9500, 9600 und 9800 voraus. Auch die entsprechenden All-in-Wonder-Produkte - Grafikkarten mit TV-Tuner für Analog-Fernsehen - werden unterstützt. Maximal können so drei Monitore angesteuert werden, ob und wie gut der Modus für Spiele mit Drei-Schirm-Unterstützung geeignet ist, gab ATI nicht an.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Raum Hannover
  2. Hornbach-Baumarkt-AG, Neustadt an der Weinstraße

Nachdem ATI streckenweise nicht mit der Bildschirm-Rotation des eigenen Treibers zufrieden war, weil damit etwa Overlays oder 3D-Beschleunigung nicht möglich waren, ist dies nun weitgehend gelöst. Der Catalyst 4.3 zeigt das Menü in den Treiber-Einstellungen wieder an und erlaubt neben der Standard-Darstellung auch eine 90-Grad-Rotation nach links oder rechts sowie eine 180-Grad-Rotation. Der endgültige, auch per selbst wählbarem Tastendruck aufrufbare Modus-Wechsel erfolgt erst nach einer kurzen Wartezeit, wird diese überschritten, dann springt die Darstellung wieder zurück. Ein Manko hat ATIs Rotations-Software allerdings noch: OpenGL-Hardware-Beschleunigung ist bei rotiertem Bildschirm weiterhin deaktiviert.

Den versprochenen deutlichen Leistungsschub für die oben schon genannten DirectX-9-Grafikchip-Familien von Radeon 9500 bis 9800 will ATI durch verbesserte Pixel-Shader-Leistung erzielen. Halo und Tomb Raider sollen dadurch beispielsweise 3 bis 7 Prozent schneller werden. Leistungszuwachs gibt es auch in deutlich Shader-lastigen 3D-Benchmarks wie dem 3DMark 03 (2-5 Prozent schneller beim Mother-Nature-Test) oder dem Auqamark 3, was sich bei höheren Auflösungen leicht auswirken soll.

Wie üblich beseitigte ATI auch wieder einige Fehler, nicht nur in Anwendungen wie 3DStudio MAX oder Solidworks 2004 unter OpenGL, sondern auch mit Spielen wie "Aquanox" (Probleme mit Radeon 9100 IGP beseitigt), "Armed and Dangerous" (Hintergrundfarbe nun korrekt), "Enclave" (1.024 x 768 Pixel nun ohne Darstellungsfehler), "Hegemonia" (Radeon 8500), "Homeworld 2" (erweiterter Desktop mit 4fach-Kantenglättung ohne Leistungseinbruch), "Jedi Knight 2" (1.024 x 768 Bildpunkte/hohe Qualität jetzt problemlos) und "Medal of Honor: Spearhead" (Anti-Aliasing-Probleme beseitigt). Mit Nascar 2003 gibt es weiterhin Darstellungsfehler bei 1.280 x 1.024 Bildpunkten, was in kommenden Catalyst-Versionen behoben werden soll, verspricht ATI. Gleiches gilt für mitunter fehlende Texturen der Far-Cry-Demo, was derzeit analysiert werde.

Weitere behobene Fehler: Vollbild-DOS-Fenster werden nun korrekt auf dem primären Display angezeigt, die Wiedergabe einer MPEG-2-Datei im Media-Player mit aktiviertem "Overlay Theater Mode" senkt die Bildwiederholfrequenz beim Wechsel zwischen Displays nicht mehr ab.

Waren es bisher je zwei komplette Treiberpakete, die zum Download auf www.ati.com angeboten wurden, sind es nun drei: die üblichen beiden für Windows 98/ME und eines für Windows 2000/XP sowie erstmals auch eines speziell für die Windows XP Media Center Edition (MCE). Erstere beide sind etwa 24 MByte groß, die MCE-Treiber fallen mit rund 21 MByte etwas kleiner aus. Auf Wunsch können die Komponenten - der Display-Treiber, das zur Feinsteuerung nötige Control Panel und die für Video-Eingänge gedachten WDM Capture Driver - jeweils auch einzeln heruntergeladen werden.

Falls bei der Treiberinstallation Probleme auftauchen, empfehlen sich ATIs separat zum Download angebotene Tools zur kompletten Deinstallation oder nur zum Entfernen des mitunter problematischen SmartGART-AGP-Treibers.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-58%) 24,99€
  2. 1,99€
  3. (u.a. Battlefield V für 21,49€ und Dying Light - The Following Enhanced Edition für 11,49€)
  4. 4,32€

Airwolf 21. Mai 2006

Linux hats ja nit notwendig etwas von windows zu übernehmen. Umgekehrt ist es schopn der...

Günni 08. Apr 2004

Hallo, ich bin langsam am verzweifeln und verliere so langsam die Lust an ATI - denn wenn...

Günni 08. Apr 2004

Hallo, ich bin langsam am verzweifeln und verliere so langsam die Lust an ATI - denn wenn...

Horschd 12. Mär 2004

Das ist nicht dein Ernst: professionell arbeiten wollen, aber nicht bereit sein, dafür...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Switch Lite - Test

Die Nintendo Switch Lite sieht aus wie eine Switch, ist aber kompakter, leichter und damit gerade unterwegs eine sinnvolle Wahl - trotz einiger fehlender Funktionen.

Nintendo Switch Lite - Test Video aufrufen
Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Von De-Aging zu Un-Deading: Wie Hollywood die Totenruhe stört
Von De-Aging zu Un-Deading
Wie Hollywood die Totenruhe stört

De-Aging war gestern, jetzt werden die Toten zum Leben erweckt: James Dean übernimmt posthum eine Filmrolle. Damit überholt in Hollywood die Technik die Moral.
Eine Analyse von Peter Osteried


    Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
    Handelskrieg
    Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

    "Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
    Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

    1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
    2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
    3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

      •  /