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Demor: 3D-Audio-Shooter für Blinde

Mittels GPS werden Koordinaten des Spielers ermittelt. Sieben niederländische Studenten haben mit "Demor" einen 3D-Audio-Shooter entwickelt, der vor allem Blinden und stark sehbehinderten Menschen die Möglichkeit geben soll, an einem durchaus mit Gotcha vergleichbaren Spiel teilzunehmen. Das Programm soll nicht nur einem Unterhaltungszweck dienen, sondern auch die Integration blinder Menschen in die Gesellschaft verbessern.
/ Thorsten Wiesner
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Demor ist ein recht aufwendiges Programm und besteht abgesehen von der Software aus einer Reihe benötigter Hardware-Komponenten. Jeder, der an dem Spiel teilnehmen möchte, muss einen Rucksack mit sich tragen, in dem sich ein Laptop mit der darauf installierten Demor-Software befindet. Zudem erhält jeder Spieler ein GPS-Modul, mit dem die jeweils aktuelle Position des Teilnehmers berechnet wird. Ein so genannter "Head Tracker" ermittelt zudem, in welche Richtung der Kopf des Spielers gerade blickt.

Aus den so ermittelten Daten werden dann in Echtzeit Audio-Signale berechnet und über einen Kopfhörer ausgegeben, die dem Spieler vermitteln sollen, wo sich potenzielle Angreifer – in diesem Fall böse Monster – gerade befinden. Per in der Hand getragenem Joystick kann dann in diese Richtung gezielt und unter Umständen auch getroffen werden.

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Auf der Website(öffnet im neuen Fenster) des Projekts kann man sich unter anderem ein paar Audio-Dateien herunterladen, die einem einen ersten Eindruck von der Soundkulisse vermitteln. Die Musik und die Geräusche variieren dabei stark von der jeweiligen Situation: Hat der Spieler in einem Bereich alle in der Nähe befindlichen Monster beseitigt, wechselt die Klangkulisse von bedrohlich-düster zu angenehm-sanft. Danach muss sich der Spieler dann von seinem Platz wegbewegen, um das nächste Areal ausfindig zu machen, in dem Kontrahenten auf ihn warten.


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