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Mauszeiger nur per Gehirn steuern

Berliner Forscher stellen Brain-Computer Interface vor. In einem interdisziplinären Berliner Projekt entwickeln Wissenschaftler von Fraunhofer FIRST und der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Benjamin Franklin (UKBF) ein Brain-Computer Interface (BCI), eine Schnittstelle zwischen Gehirn und Rechner, welche die Forscher auch auf der CeBIT 2004 zeigen werden.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Forscher messen dabei die elektrische Hirnaktivität mit Hilfe des Elektroenzephalogramms (EEG) mit bis zu 128 an der Kopfhaut angebrachten Elektroden. Diese EEG-Signale werden verstärkt und an den Computer übermittelt, der sie mittels neu entwickelter Lern- und Signalverarbeitungsalgorithmen online in technische Steuerungssignale umwandelt.

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Dabei liegt die Hauptlernaufgabe auf Seiten des Computers. Durch die Umwandlung der gemessenen Hirnsignale in Steuerungssignale ist es schon heute möglich, allein durch die Vorstellung einer Handbewegung den Cursor auf einem Computerbildschirm gezielt nach rechts oder links zu verschieben. So könnte künftig bei amputierten oder querschnittsgelähmten Patienten die Steuerung technischer Geräte, etwa einer Prothese, eines Rollstuhls oder einer "mentalen Schreibmaschine", gesteuert werden, so die Berliner Forscher.

Auf der CeBIT wird das Brain-Computer Interface unter anderem von Prof. Dr. Stefan Jähnichen in einem Vortrag am Samstag, dem 20. März 2004, um 14:20 Uhr am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 11, Stand A 24 vorgestellt.


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