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Spieletest: Puyo Pop Fever - Puzzle-Spaß mit Manga-Flair

Spiel vom Sonic Team entwickelt. Tetris hat bereits Millionen Spieler weltweit in seinen Bann gezogen, Bust-A-Move ist ebenfalls ein Puzzle-Hit geworden – was liegt da näher, als die beiden Spielkonzepte miteinander zu kombinieren? Sega hat eben dies mit Puyo Pop getan und präsentiert mit Puyo Pop Fever nun ein weiteres hochklassiges Puzzle-Spiel in dieser Reihe.
/ Thorsten Wiesner
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In Japan hat Puyo Pop bereits Kultstatus erreicht und konnte sich bereits über 3 Millionen Mal verkaufen, und auch hier zu Lande dürften bald viele Spieler von dem Titel nicht mehr loskommen – das Prinzip ist nämlich ebenso einfach wie fesselnd. Kombinationen aus zwei, drei oder vier bunten Kugeln fallen von der Decke, können per Knopf-Druck gedreht und dann am Boden des eigenen Spielfeldes positioniert werden. Das Ziel ist es, eine Kombination aus mindestens vier gleichfarbigen Kugeln zusammenzubringen – dann verschwinden diese nämlich und schaffen Platz im eigenen Areal.

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Stellt man sich bei der Kombination der Kugeln besonders geschickt an, kann man gleich ganze Ketten erzeugen, so dass mehere Kugel-Reihen auf einmal verschwinden. Bei Spielen gegen einen menschlichen Mitspieler oder gegen den Computer ist das besonders wichtig – je mehr man gleichzeitig aus dem Weg räumt, desto mehr "Stör-Kugeln" bekommt der Gegenspieler nämlich zugeschickt. Diese Stör-Kugeln fallen ebenfalls von oben auf das Spielfeld und erschweren, da sie farblos sind, dem jeweils betroffenen Spieler das Bilden neuer Kombinationen von Ketten ganz immens. Die Stör-Kugeln kann man nur loswerden, indem man wieder Reihen von mindestens vier gleichen Kugeln bildet – sämtliche Störenfriede, die an diese Ketten angrenzen, verschwinden dann ebenfalls.

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Das "Fever" im Spieletitel beschreibt einen Sondermodus, der ab und zu im Spiel nach besonders gelungenen Aktionen kurzzeitig aktiviert wird. Hier hat man ein paar Sekunden lang die Möglichkeit, durch eine einzige, gut platzierte Kugel-Kombination gleich den ganzen Bildschirm leer zu räumen – und so dem Kontrahenten einen richtigen Schwung von Stör-Kugeln herüberzuschicken.

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Die Grafik ist – wie für Spiele dieser Art typisch – eher unspektakulär, kurze Zwischensequenzen im Manga-Stil lockern die Zeit zwischen den Levels ein wenig auf. Eine wirkliche Katastrophe ist allerdings die Sound-Untermalung – im Sekundentakt wiederholte Sprach-Samples und die immer gleich bleibende Fahrstuhl-Musik machen auch den ausgeglichensten Spieler früher oder später aggressiv.

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Die allesamt bereits im Handel erhältlichen Versionen für PlayStation 2, Xbox und GameCube unterscheiden sich optisch und spielerisch praktisch überhaupt nicht, reizen aber natürlich auch keine der Plattformen wirklich aus. Der Preis für das Spiel liegt bei relativ fairen 30,- Euro.

Fazit:
Simples Spielprinzip, großer Spielspaß – gerade zu zweit vor der Konsole macht Puyo Pop Fever immer wieder immens viel Spaß. Sieht man mal von der schnell nervenden Soundkulisse ab, ist der Titel für Freunde von Tetris und Bust-A-Move eine willkommene Abwechslung im Puzzle-Alltag – die zudem auch noch zu einem recht fairen Preis über den Ladentisch geht.


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