Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Internet Explorer mag immer noch keine Umlaut-Domains

Microsofts Browser ist außerstande, Umlaut-Domains ohne fremde Hilfe anzuzeigen. Nachdem seit kurzem Umlaut-Domains langsam Einzug in den Web-Alltag halten, ist Microsofts Internet Explorer immer noch nicht in der Lage, diese neuen Domain-Adressen anzuzeigen. So kann weder der Internet Explorer 5.5 noch die Version 6.0 des Browsers derartige Webadressen ohne Hilfsmittel darstellen. Andere Browser-Hersteller haben ihre Hausaufgaben bereits erledigt, so dass ihre Produkte sich bestens mit Umlaut-Domains vertragen.
/ Ingo Pakalski
Kommentare undefined News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Bereits vor der Einführung der Umlaut-Domains alias "Internationalized Domain Names" (IDN) wurde bekannt, dass der Internet Explorer in den Versionen 5.5 und 6.0 als einziger aktueller Browser nicht imstande ist, derartige Webadressen zu verarbeiten. Selbst eine Woche nach Einführung von IDN stellt Redmond immer noch kein Update für den Browser bereit, um diese wichtige Funktion endlich nachzurüsten. Als Abhilfe bietet VeriSign immerhin ein kostenloses Plug-In(öffnet im neuen Fenster) für den Internet Explorer an, um den Browser fit für Umlaut-Domains zu machen.

Andere Browser verstehen sich bereits seit geraumer Zeit mit Umlaut-Domains, so dass sich solche Webseiten ohne Schwierigkeiten anzeigen lassen, sofern halbwegs aktuelle Versionen der Browser eingesetzt werden. So bieten folgende Browser vollständige IDN-Unterstützung: Mozilla ab der Version 1.4, Netscape 7.1 und höher, Firefox, Opera ab der Version 7.11, Konqueror ab KDE 3.2 mit der GNU IDN Library sowie Safari ab der Version 1.2.


Relevante Themen