Tuister - Neue Eingabesteuerung nicht nur für mobile Geräte

Neuartige Bluetooth-Fernsteuerung auf der CeBIT 2004

Auf der CeBIT 2004 zeigen Informatiker der Universität des Saarlandes ein von ihnen im Rahmen eines DFG-geförderten Projekts entwickeltes Eingabegerät mit integriertem Display. Der Name "Tuister" kommt dabei nicht von ungefähr: Das zylinderförmige große Eingabegerät erlaubt eine Steuerung durch Drehen und Drücken einzelner Komponenten - die Wissenschaftler versprechen sich daher breite Einsatzmöglichkeiten und gute Verwertungschancen.

Artikel veröffentlicht am ,

Zukünftige Versionen sollen auf Kugelschreibergröße geschrumpft und somit problemlos überallhin mitgenommen werden können. Der Tuister-Prototyp ist noch etwas größer und besteht aus zwei gegeneinander drehbaren Zylinderhälften, von denen eine das Display enthält. Das Prinzip ist simpel: Die Tuister-Mechanik fungiert wie ein "tragbares Scroll-Stöckchen" mit Anzeige für die gerade ausgewählte Option. Die Bedienung erfolgt also im wahrsten Sinne des Wortes im "Handumdrehen".

Tuister - Konzept-Modell
Tuister - Konzept-Modell

Im mit Display(s) versehenen Kopf des Tuister finden sich auch Bewegungs- und Magnetismus-Sensoren, mit welchen das Gerät seine absolute Position im Raum feststellen können soll. Weiterhin gibt es einen Rotations-Sensor an der zentralen, beide Zylinder verbindenden Achse. Durch die verschiedenen Sensoren lässt sich ermitteln, ob der Kopf rotiert wird, während der Griff gehalten wird - oder umgekehrt. Weiterhin registrieren die Sensoren, ob das Gerät für Zeige- oder Wackel-Gesten genutzt wird. Die Sensorendaten werden entweder vom Tuister selbst verarbeitet oder mittels Datenfunk versendet.

Das neue Bedienkonzept des Tuisters - die ersten drei Buchstaben des Namens stehen für "Tangible User Interface" - soll sich in Verbindung mit Bluetooth etwa für die drahtlose Steuerung elektronischer Audio- und Haushaltsgeräte oder als physikalische Benutzerschnittstelle zu Computersystemen eignen.

Der Prototyp wurde von Dr. Andreas Butz, Dr. Antonio Krüger und Markus Groß entwickelt. In Hannover wollen sie potenziellen Industrie- und Verwertungspartnern zeigen, dass der Tuister weit mehr als eine komfortable Fernbedienung ist. Gezeigt wird das von der Universität des Saarlandes bereits zum Patent angemeldete Tuister-Konzept auf dem Saarland-Forschungsstand der CeBIT 2004 in Halle 11 am Stand E 30.

Mehr zum Tuister findet sich auf der offiziellen Website www.tuister.com.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


General 11. Mär 2006

Ja mit das Trackinh ist mit Flüssigkeit. Hab zwar keinen Bauplan aber weiss doch so...

Markus G. 11. Mär 2004

Najach klar, im Moment ist das alles noch nicht wirklich realisert, aber die Preise für...

srcdbgr 10. Mär 2004

hehe ... nett Deine Vision ... aber wie sagte schon Altkanzler Helmut Schmidt: "Wer...

Blindside 09. Mär 2004

Moment, im VFX1 soll Flüssigkeit drin sein? Ich dachte da wären normale HAL-Sensoren...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Verkaufsverbot
Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox

Huawei hat gerichtlich ein gültiges Verkaufsverbot von Fritzboxen mit Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 durchgesetzt. Es geht um Huaweis Patente für den Standard.

Verkaufsverbot: Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox
Artikel
  1. Elektro-SUV: Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer
    Elektro-SUV
    Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer

    Der vollelektrische Porsche Macan soll "in Kürze" in die Produktion gehen. Dazu hat der Sportwagenhersteller neue Details zu dem SUV genannt.

  2. Samsung-Tablet bei Media Markt mit 180 Euro Rabatt sichern
     
    Samsung-Tablet bei Media Markt mit 180 Euro Rabatt sichern

    Media Markt bietet zum Jahresanfang interessante Deals an. Ein beliebtes Samsung-Tablet ist mit einem Rabatt von 180 Euro besonders spannend.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. Von wegen Fachkräftemangel: ITler in USA und Schweiz sehen verschlechterte Job-Chancen
    Von wegen Fachkräftemangel
    ITler in USA und Schweiz sehen verschlechterte Job-Chancen

    Zumindest in den USA und der Schweiz ist ITlern zufolge wenig von Fachkräftemangel und einem Arbeitnehmermarkt zu spüren.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • MindStar: Gigabyte RTX 4070 Ti 819€ • Google -47% • Steelseries -64% • Corsair -39% • Bose -36% • 3 Spiele für 49€ • Gigabyte 27" QHD 240 Hz 399€ • EA-Spiele -66% [Werbung]
    •  /