NANOCMOS: Auf dem Weg zu 22-Nanometer-Chips

EU fördert Forschung an neuen CMOS-Technologien

Die EU-Kommission will ein neues integriertes Forschungsprojekt mit der Bezeichnung NANOCMOS fördern, das die Entwicklungen bei Materialien, Prozessen, Baustein-Architekturen und Verbindungstechniken vorantreiben soll, um mit künftigen Halbleitern neue Komplexitäts- und Leistungsbereiche zu erreichen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die an dem Projekt beteiligten Partner wollen bis 2005 die Machbarkeit der 45-nm-CMOS-Logik-Technologie demonstrieren. Gleichzeitig sollen entsprechende Forschungsaktivitäten für die nächsten Technologiegenerationen mit 32- und 22-nm-Strukturen durchgeführt werden. Nach dem heutigen Kenntnisstand werden diese Geometrien als die Grenzen des Machbaren mit jetzt verfügbaren Technologien angesehen.

Stellenmarkt
  1. Senior IT-Projektmanager Cloud (m/w/d)
    BARMER, Wuppertal, Schwäbisch Gmünd
  2. Global IT Project Manager (m/w/d)
    Maag Germany GmbH, Großostheim
Detailsuche

An dem Forschungsprojekt sind die drei größten europäischen Halbleiterhersteller Infineon, Philips und STMicroelectronics sowie die beiden größten europäischen Technologie-Forschungslabors, CEA Leti in Frankreich und IMEC in Belgien, beteiligt. Darüber hinaus arbeiten drei Forschungslabors der Fraunhofer Gesellschaft, acht Forschungslabors der CNRS (Frankreich) und ein Labor der Technischen Universität in Chemnitz sowie die Firmen Ion Beam Services (Frankreich), ISILTEC (Deutschland) und Magwel (Belgien) an dem Projekt. ACIES Europe (Frankreich) soll Management-Aufgaben in diesem Projekt übernehmen, aber auch für weitere Partner ist das Konsortium offen.

"Mit seinen ehrgeizigen Zielen und der Bündelung von Ressourcen stellt NANOCMOS eine einzigartige Chance für Europa dar, sich als Zentrum der Nanoelektronik zu etablieren. Dabei wird sowohl der wissenschaftlichen Forschung als auch den Interessen der einheimischen Industriepartner bei der Sicherung von Wettbewerbsvorteilen Rechnung getragen", so NANOCMOS-Projektleiter Guillermo Bomchil.

Die erste Phase des NANOCMOS-Projektes wird auf eine Laufzeit von 27 Monaten veranschlagt. Neben den 24 Millionen Euro von der EU-Kommission wollen die Partner in erheblichem Maße in eigene Forschungs- und Entwicklungsleistung investieren, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Darüber hinaus wollen die beteiligten Partner einen Vorschlag für die zweite Phase des NANOCMOS-Projektes, die ab 2006 beginnen soll, bei der EU-Kommission einreichen. Diese Phase hat das Ziel, die Machbarkeit der 32- und 22-nm-Generationen zu zeigen.

Golem Akademie
  1. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, Virtuell
  2. LDAP Identitätsmanagement Fundamentals: virtueller Drei-Tage-Workshop
    , Virtuell
Weitere IT-Trainings

Außerdem will das Konsortium der MEDEA+-Organisation einen Vorschlag unterbreiten, ab 2006 mit der Integration und Validierung der 45-nm-Technologie in einer 300-mm-Wafer-Fertigung zu beginnen. Diese industrielle Fertigung soll in Crolles2 implementiert werden, einer gemeinsamen Pilotanlage von Motorola, Philips und STMicroelectronics.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bildbearbeitungstool bei Github
Triangula und die Schönheit der Mathematik

Helferlein Triangula ist ein gelungenes Tool, um Bilder kunstvoll in Polygone zu zerlegen. Mit einem weiteren Tool können sie als Platzhalter auf Webseiten eingesetzt werden.
Von Kristof Zerbe

Bildbearbeitungstool bei Github: Triangula und die Schönheit der Mathematik
Artikel
  1. Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
    Giga Factory Berlin
    Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

    Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

  2. Elektroauto: Mercedes EQS 350 als Basisversion mit 90-kWh-Akku bestellbar
    Elektroauto
    Mercedes EQS 350 als Basisversion mit 90-kWh-Akku bestellbar

    Die Luxuslimousine Mercedes EQS kostet weniger als 100.000 Euro. Im EQS 350 steckt ein Akku mit 90 kWh, bei den Spitzenmodellen sind es 108 kWh.

  3. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Cyber Monday • Ryzen 7 5800X 348€ • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ [Werbung]
    •  /