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Sigma beginnt Objektiventwicklung für "Four Thirds System"

Weitwinkel- und Telezoom angekündigt. Der Objektiv- und Kamerahersteller Sigma, der erst seit kurzem dem "Four Thirds System"-Konsortium angehört, hat nun erste Objektive für den herstellerübergreifenden Digitalspiegelreflexkamera-Standard angekündigt.
/ Andreas Donath
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Zunächst sollen ein Zoom mit einer Brennweite von 18 bis 50 mm bei f3.5 bis 5.6 und ein Zoom mit einer Brennweite von 55 bis 200 mm bei f4 bis 5.6 auf den Markt kommen. Wann dies genau geschehen soll und wie der Preis aussehen wird, teilte Sigma noch nicht mit.

Bis zur Gründung von Four Thirds gab es keinen einheitlichen Standard für digitale Spiegelreflexkamera-Systeme, d.h. Gehäuse und Objektive unterschiedlicher Hersteller sind in aller Regel nicht zueinander kompatibel. Der Grund hierfür ist, dass die entsprechenden Anbieter bislang nur Lösungen offerieren, die auf ihren 35-mm- oder APS-SLR-Systemen basieren. Um diese Optiken auch für digitale Kameras nutzen zu können, wurden größere Bildsensoren zum Einsatz gebracht. Doch selbst damit lässt sich nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen.

Denn anders als beim Film muss das einfallende Licht bei einem elektronischen Bildwandler in einem möglichst großen Einfallswinkel auf dessen Oberfläche treffen. Ist der Winkel zu klein, trifft auf die an den Rändern befindlichen Sensoren zu wenig Licht, was sich in fehlerhaften Farbwerten äußern kann, besonders bei Weitwinkelaufnahmen. Ein weiterer Nachteil großer Bildsensoren ist, dass voluminösere und schwerere Objektive benötigt werden, um die nur wenige Mikrometer auseinander liegenden Sensoren eines Chips zu treffen.

Das Four Thirds System wurde im September 2002 von Olympus und Kodak aus der Taufe gehoben und auch von Fuji sowie seit neuestem Panasonic, Sanyo und Sigma unterstützt.


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