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Halloween X: Finanziert Microsoft SCOs Rechtsstreit?

Angebliche interne SCO-E-Mail nennt Microsoft als wichtigsten SCO-Geldgeber. Die Gerüchte, dass Microsoft hinter SCOs Vorgehen steckt, halten sich seit geraumer Zeit. Nun tauchte eine SCO-interne E-Mail an SCO-Vize-Präsident Chris Sonntag auf, aus der hervorgeht, dass Microsoft SCOs Feldzug gegen Linux in weit größerem Umfang finanziert als dies bisher bekannt war. Die Echtheit der E-Mail lässt sich derzeit aber nicht bestätigen.
/ Jens Ihlenfeld
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Bisher war lediglich bekannt, dass Microsoft zu den größten Lizenznehmern von SCOs Linux-Lizenz zählt und auf diesem Wege indirekt SCOs Rechtsstreitigkeiten finanziert. Der nun aufgetauchten E-Mail zufolge, die von der Open-Source-Initiative als Halloween-X-Dokument(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht wurde, finanziert Microsoft SCOs Vorgehen gegen Linux aber in weit größerem Umfang. So soll Microsoft unter anderem hinter dem Investment durch Baystar Capital stehen. Das Investment-Unternehmen hatte im Oktober 2003 50 Millionen US-Dollar in SCO investiert.

Insgesamt soll Microsoft SCO bislang mit rund 86 Millionen US-Dollar unterstützt haben. Laut SCOs eigenen Angaben verfügt das Unternehmen derzeit über liquide Mittel in Höhe von 68,5 Millionen US-Dollar.

Damit aber nicht genug. So heißt es in der E-Mail weiter, Microsoft könne weitere, signifikante Finanzmittel über ähnliche Wege wie Baystar zur Verfügung stellen.


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