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Sensor soll Festplatten-Fehler aufspüren

Carnegie Mellon University will Campus-Rechner vor Datenverlust schützen. Wissenschaftler der Carnegie Mellon University haben einen neuen Hitze-Sensor entworfen, der Festplatten-Fehler aufspüren können soll. Der Sensor wird bereits in die Desktop-PCs des Uni-Geländes installiert, um Datenverlust durch zu spät entdeckte Festplatten-Probleme zu vermeiden.
/ Christian Klaß
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Der neu entwickelte Hitze-Sensor soll auch kleinste Temperatur-Schwankungen aufspüren und den Anwender bei gefährlicher Hitze-Entwicklung warnen können. Während die durchschnittliche Lebensspanne einer Festplatte 600.000 Stunden oder 3,1 Jahren betrage, könnte die Überwachung der Hitze, der eine Festplatte täglich ausgesetzt ist, den Nutzern Zeit und Geld sparen. Im Schnitt koste es 80,- bis 200,- US-Dollar, um eine defekte Festplatte zu reparieren, so Michael Bigrigg, Projekt-Forscher am Institute for Complex Engineered Systems (ICES) der Carnegie Mellon University. Zusätzlich könnte der etwa münzgroße Sensor helfen, die Ursachen für Energieverschwendung besser zu verstehen.

Die Hitzesensoren der US-Uni mögen zwar genauer sein, Temperaturmessung bei Festplatten ist jedoch nichts Neues im PC-Bereich. Entsprechendes Zubehör sowie auch passive und aktive Kühlsysteme für Festplatten oder andere Rechner-Komponenten gibt es im Handel zuhauf. Bis jetzt sind Temperaturfühler in und an Festplatten jedoch noch kein Standard.


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