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SCO verklagt nun auch DaimlerChrysler

DaimlerChrysler soll seinen vertraglichen Pflichten nicht nachgekommen sein. SCO will nun auch DaimlerChrysler verklagen, das Unternehmen sei seinen vertraglichen Pflichten nicht nachgekommen, so SCO. Im Dezember 2003 hatte SCO angekündigt, künftig auch gegen die eigenen Lizenznehmer vorzugehen. DaimlerChrysler ist einer davon.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Unternehmen hatte seine Unix-Lizenznehmer unter anderem aufgefordert, schriftlich zu bestätigen, dass sie keinen "proprietären Unix-Code" in Linux nutzen. Dieser Aufforderung ist DaimlerChrysler offenbar nicht gefolgt, was SCO als Verstoß gegen Paragraf 2.05 seines Software-Vertrages mit DaimlerChrysler sieht.

In der Klage, die vor dem Oakland County Circuit Court in Michigan eingereicht wurde, fordert SCO nun die Herausgabe der entsprechenden Informationen, Schadensersatz und Übernahme der eigenen Gerichts- und Anwaltskosten. Zudem soll das Gericht dafür sorgen, dass DaimlerChrysler seinen vertraglichen Verpflichtungen künftig nachkommt.

SCO hatte am heutigen 3. März 2004 bereits angekündigt, mit dem Autoteile-Händler AutoZone einen ersten Linux-Nutzer zu verklagen.


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