FluidFocus-Linse soll auf der CeBIT 2004 gezeigt werden. Forscher bei Philips haben eine neue Generation von Linsen mit variabler Brennweite entwickelt, die ohne mechanische Teile auskommen. Die "flüssigen Linsen" (FluidFocus System) sollen sich für den Einsatz in Digital-Kameras, Kamera-Handys, Endoskopen, Sicherheitssystemen und auch in optischen Laufwerken eignen.
Die FluidFocus-Linse von Philips besteht aus zwei sich nicht miteinander vermischenden Flüssigkeiten mit unterschiedlichen optischen Eigenschaften. Durch Anlegen einer elektrischen Spannung lässt sich die Linse verformen, so dass sich ihre Brennweite ändert. Die eigentlich konvexe Linse kann so flach werden – und umgekehrt.
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Auf der CeBIT 2004 in Hannover will Philips die FluidFocus-Linse mit einem Durchmesser von 2,2 mm zeigen. Die Brennweite gibt der Hersteller mit 5 cm bis unendlich an. Zudem soll die Linse extrem schnell fokussieren können: In weniger als 10 Millisekunden schaltet die Linse nach Herstellerangaben durch den gesamten Brennweitenbereich.
Laut Philips soll das Design dabei sehr robust sein und in Tests mehr als eine Million Veränderungen verkraftet haben. Zudem soll die Linse Stöße und auch große Temperaturunterschiede überstehen.