3DMS? Scanbull will MMS um 3D erweitern
Die Erzeugung der 3D-Inhalte soll mit einfacheren, aus Kamera, Drehteller und spezieller Software bestehenden 3D-Scan-Systemen bereits ab rund 500,- Euro möglich sein. Der Hersteller will dies aber in Zukunft auch für unter 100,- Euro möglich machen und denkt zudem darüber nach, seine 3D-Scan-Technik auch direkt in Mobiltelefonen unterzubringen. Durch niedrigere Kosten für 3D-Grafikerstellung hofft Scanbull auch auf eine generell größere Verbreitung von virtuellen, dreidimensionalen Räumen im Internet.
Ob das ambitionierte Unternehmen die Mobilfunk-Branche von seinem "3DMS"-Dienst überzeugen kann, werden die laut Scanbull mit "Marktführern der Telekommunikationsbranche" laufenden Verhandlungen zeigen. Im Frühsommer 2004 will Scanbull erste Erfolge vorweisen können. Dabei zeigt sich Scanbull selbstbewusst: "Für uns ist die Frage nicht wann – sondern mit wem...".
Zu den aktuellen Scanbull-Produkten zählen die 3D-Scan-Software Scanware X3M (sprich:extrem) sowie der 3D-Grafik-Konverter Spellbound. Letzterer wandelt nicht nur 3D-Objekte und zugehörige Animationen in alle gängigen Modelling-Formate um, sondern beherrscht auch Motion Capturing, Spline-basierte- und Keyframe-Animationen, verfügt über eine Physics Engine und bietet eine Schnittstelle zu Spiele-Engines.
Auf der CeBIT 2004 ist das Unternehmen in Halle 6 am Stand H51 zu finden.