Und wieder mal: Machen Computerspiele Kinder zu Mördern?

Dokumentation im schwedischen Fernsehen

Weltweit sorgt derzeit die Ankündigung des schwedischen Fernsehsenders TV4 für Schlagzeilen, in einer Dokumentation neue Erkenntnisse über die Auswirkungen von Computerspielen auf Kinder und Jugendliche vorlegen zu können. Demnach würden zahlreiche PC- und Konsolen-Games nicht nur dafür verantwortlich sein, dass immer mehr Heranwachsende sich ungesund ernähren und sich zu wenig bewegen - auch Aggressivität, Kriminalität und unter Umständen sogar Mord seien die Folge.

Artikel veröffentlicht am ,

Der durchaus renommierte Sender TV4 strahlt die Dokumentation am Mittwoch, dem 3. März 2004 um 21:00 Uhr unter dem Titel "Dödligt spel" (Tödliches Spiel) aus. Die vermeintliche Verbindung zwischen Action-Spielen und Gewaltbereitschaft von Jugendlichen wurde bereits vielerorts diskutiert und war auch bereits im deutschen Fernsehen Thema diverser mehr oder weniger sorgfältig recherchierter Beiträge, die schwedische Dokumentation von Johan Åsard beruft sich aber auf neue Erkenntnisse führender Wissenschaftler und will dadurch ein anderes Licht auf die Diskussion werfen.

Vor allem der zunehmende Realismusgrad aktueller Spiele sei dafür verantwortlich, dass die Grenzen zwischen Spiel und Realität immer stärker verwischen und Heranwachsende große Probleme hätten, die beiden Ebenen auseinander zu halten. Auch das Massaker von Erfurt und ähnliche Schul-Tragödien in den USA würden laut schwedischem Fernsehen mit den neu gewonnenen Erkenntnissen und wissenschaftlichen Untersuchungen in einem neuen Licht erscheinen.

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ojo 07. Mär 2004

ja, natürlich, und außerdem ist itchy und scrachy kein paradebeispiel... vielleicht...

Homeworld 04. Mär 2004

Das ist IRONIE! Mein Gott, wie blöde (Entschuldigung) muss man sein um das nicht zu...

Autsch 04. Mär 2004

Hmmm, gab es da nicht auch eine schöne Folge, wo Maggie zuerst Itchy&Scratchy sieht und...

ThadMiller 04. Mär 2004

1) Zeichentrick ist nicht automatisch für Kinder gedacht (siehe Simpsons/gehören eher...



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