KVM-Switch für 150 Meter auf Cat.5-RJ-45-Basis
Lindy KVM Extender LITE transportiert Monitor-, Tastatur- und Maus-Signale
Für jene System-Administratoren und Server-Farmer, bei denen die zu bedienenden Server oder Terminal-PCs räumlich getrennt platziert sind, bietet das Unternehmen Lindy aus Mannheim nun eine Einsteigerlösung an. Bis zu 150 Meter Distanz lassen sich mit dem KVM Extender LITE überbrücken, indem ein herkömmliches Cat.5-RJ-45-Kabel zwischen die beiden Module des Extenders gesteckt wird.
Auf diese Weise soll man "nahezu" verlustfrei vom lokalen Arbeitsplatz auf einen entfernt stehenden PC, eine Workstation oder den KVM-Switch im Server-Raum mit vollem Monitor-, Maus- und Tastatur-Zugriff zugreifen können.
Im lokalen Modul des KVM Extender LITE ist ein KVM-Switch integriert, so dass vor Ort ebenfalls ein Arbeitsplatz angeschlossen werden kann. Der System-Administrator kann so gegebenenfalls auch lokal im Server-Raum bzw. am fernzubedienenden PC Eingaben vornehmen und das Resultat kontrollieren.
Bei einer maximal möglichen Distanz von 150 Metern kann mittels des KVM Extender LITE ein Monitor-Signal mit einer Auflösung von bis zu 800 x 600 Pixeln bei 60 Hz gesendet werden; bis zu 100 Meter Distanz sogar mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln. PS/2-Maussignale und Tastaturbefehle transportiert das Gerät nach Herstellerangaben ohne Verlust. Mäuse und Tastaturen müssen lediglich den obligatorischen PS/2-Anschluss haben und sind damit auf die standardkonformen PS/2-Signale z.B. für Drei-Tasten-Mäuse mit Rollrad beschränkt. Der Extender agiert transparent und ist kompatibel mit allen gängigen Betriebssystemen, weswegen keinerlei Treiberinstallation notwendig ist.
Die beiden Module, Remote-Box und Local-Box, verfügen über farbig markierte Standard-Buchsen, die zum Anschluss der PS/2-Tastaturen und -Mäuse notwendig sind. Der Remote-Arbeitsplatz stellt zwei PS/2-Buchsen für Maus und Tastatur und eine HD-15-Buchse für den Monitor bereit. Die Local-Box am Rechner oder KVM-Switch verfügt über zwei PS/2-Buchsen und eine HD-15-Buchse, die zum Rechner oder KVM-Switch führen. Ein weiteres Ensemble von Buchsen ist zum Anschluss eines lokalen Arbeitsplatzes vorgesehen. Beide Extender-Module besitzen zudem die notwendige RJ-45-Buchse zum Anschluss des dedizierten Cat.5-Kabels.
Der Extender regelt den wechselweisen Zugriff zwischen lokalem und Remote-Arbeitsplatz durch einen Time-out-Mechanismus; das bedeutet, nach Ablauf einer Sekunde werden vom jeweils anderen Arbeitsplatz Eingaben akzeptiert. Das Monitorbild ist grundsätzlich lokal und remote zu sehen, so dass durchaus gemeinsam mit einer weiteren Person an einem Problem gearbeitet werden kann. Zur Überbrückung großer Distanzen ist die Local-Box mit einer schaltbaren VGA-Verstärkerfunktion ausgestattet. Die Remote-Box verfügt über eine Kalibrierfunktion für Grün-Kanal-Laufzeitkompensation.
Der KVM Extender LITE soll 450,- Euro kosten.
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Geld kosten die Teile
Was kosten die Teile ? (Bin zu faul zum Suchen...)
Ist ja wohl ein alter Hut. Aten hat derartige Geräte schon seit langem im Sortiment...