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DrayTek Vigor 2900G: Neuer Funk-Router nach 802.11g-Standard

WPA und WEP sowie VPNoW

Der Funk-Router DrayTek Vigor 2900 mit dem Zusatz "G" verfügt über eine integrierte Funknetzbasisstation nach dem IEEE802.11g-Standard. Dieser erlaubt eine maximale Brutto-Datenübertragung von bis zu 54 MBit/s. Der Vigor 2900G besitzt außerdem einen 10/100-MBit-WAN-Port und kann so an einem xDSL-Modem betrieben werden. Außerdem kann man das Gerät auch als IP-Router an einer Standleitung mit Übergabe-Router einsetzen.

Außer dem verbreiteten PPPoE unterstützt der Vigor auch PPTP - dieses Protokoll wird vor allem in Österreich und den Niederlanden zum Verbindungsaufbau zum ADSL genutzt. Die MAC-Adresse des WAN-Ports kann auf Wunsch eingestellt werden, dies ist recht nützlich, da manche Provider den Zugang über die MAC-Adresse authentifizieren. Teilnehmer am Funknetz können durch die MAC-Hardware-Adresse der Funkkarten identifiziert werden, allen nicht registrierten Funkkarten wird die Nutzung des Routers verweigert.

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Mit den Verschlüsselungsstandards WPA oder WEP (64/128 Bit) ist der Funkverkehr vor etwaigen Abhörversuchen schützbar. Optional kann auch ein externer Radius Server zur Authentifizierung verwendet werden. Auf Wunsch lässt sich das Funknetz auch komplett deaktivieren oder über einen Timer nur zu bestimmten Zeiten aktivieren - über Nacht oder am Wochenende ist das Funknetz dann nicht verfügbar.

Als neues Feature bietet der DrayTek Vigor 2900 die Möglichkeit, virtuelle LANs einzurichten. Jeder einzelne Ethernet-Anschluss kann einem virtuellen LAN zugeordnet werden - ein Datenaustausch ist nur innerhalb des gleichen VLANs möglich. Über ein solches VLAN kann man einzelne Teilbereiche des Netzwerks separieren, das Heimbüro wird z.B. von dem Netzwerk der Kinder getrennt. Internetzugang, Drucker oder Server sind aber dennoch gemeinsam nutzbar.

Zusätzlich kann für jeden Ethernet-Port eine Bandbreitenbegrenzung definiert werden. In Abhängigkeit von der Richtung kann die Datenübertragungsrate limitiert werden. So verhindert man, dass einzelne Nutzer durch Auslastung der maximalen Bandbreite den Internetzugang überlasten.

Die integrierte Vigor Firewall erlaubt es, komplexe, ineinander verzahnte Filterregeln aufzustellen, so lässt sich das interne Netz vor unbefugtem Zugriff aus dem Internet schützen. Genauso kann einem einzelnen Anwender mit der IP-Firewall das Surfen oder der komplette Internet-Zugriff gesperrt werden, auch eine globale Sperre für bestimmte Internet-Seiten und die Sperrung bestimmter Dienste sind einzurichten.

Die Funktion, die etwas missverständlich selbst "Denial-of-Service (DoS)" heißt, schützt aber vor Hacker-Angriffen aus dem Internet. Auf Wunsch werden solche DoS-Angriffe per E-Mail oder Syslog gemeldet. Mit dem URL-Filter lassen sich Internetseiten anhand ihrer URL sperren. Der Anwender legt dazu eine Reihe von Worten und Wortbestandteilen fest. Enthält der Name einer Internetseite eines dieser Worte, so wird die Seite nicht übertragen.

Vigor 2900 erlaubt den automatischen Aufbau eines virtuellen privaten Netzwerks über das Internet, dies erfolgt über einen so genannten Tunnel, beide Netze verhalten sich nun wie eins. Der Aufbau eines solchen Tunnels erfolgt automatisch, sobald eine Adresse auf der anderen Seite des Tunnels angewählt wird. In Verbindung mit der DynDNS-Funktion ist auch der Betrieb als VPN Server mit einer dynamischen IP-Adresse möglich. Der Router kann als VPN Server und als VPN Client eingesetzt werden. Der Aufbau von bis zu 32 VPN-Verbindungen gleichzeitig ist möglich. Neben einem einfachen unverschlüsselten PPTP-Tunnel bietet der Vigor auch die Möglichkeit, die Daten oder den Zugang zu verschlüsseln. Für den sicheren Verbindungsaufbau verwendet Vigor IPSec oder L2TP, die optionale Verschüsselung erfolgt dann wahlweise über DES, 3DES oder AES. Neben dem so genannten "Main Mode" unterstützt der Vigor 2900G auch den VPN-Verbindungsaufbau im "Aggressive Mode", wie er von vielen VPN-Einwahl-Systemen unterstützt wird.

Zu guter Letzt ist der Vigor 2900 mit einem USB-Port zum Anschluss eines USB-Druckers ausgestattet. Für den Verbindungsaufbau zum Drucker verfügt der Router über einen internen Printserver, welcher den Drucker im Netzwerk zur Verfügung stellt. Dies funktioniert sowohl unter Windows 98SE, Windows 2000 und Windows XP als auch unter MacOS X, sofern ein geeigneter Treiber für den Drucker verfügbar ist.

Der Preis liegt bei 300,- Euro. Das Gerät von DrayTek soll ab sofort lieferbar sein.


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Master 22. Apr 2004

Dann solltest Du mal den 2600G benutzen, der ist echt geil und vorallem das integrierte...

windowskiller 03. Mär 2004

Natürlich kannst du Ports sperren über den Firewall und auch einzelnen Rechner erlauben...

:-) 03. Mär 2004

...kapier ich nicht, was du meinst, echt nicht.

Chris 03. Mär 2004

Filesharing verbieten? Eins auf die Mütze geben? gezielt Ports freischalten (sollte...

Hannes 03. Mär 2004

Ich habe den 2600WE wir sind 6 User per WLAN. Das Problem bei Filesharing sind häufige...



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