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Freier Audio-Editor Audacity 1.2 erschienen

Audacity 1.2 bringt zahlreiche neue Funktionen

Der freie Audio-Editor Audacity ist jetzt in der stabilen Version 1.2 erschienen. Die neue Version erlaubt unter anderem die Aufzeichnung und Bearbeitung von 24-Bit- und 32-Bit-Dateien, kommt mit Tracks unterschiedlicher Sampleraten sowie -formaten innerhalb eines Projektes klar und beherrscht Dithering sowie Resampling bei allen Konvertierungen in hoher Qualität.

Artikel veröffentlicht am ,

Für das Resampling werden nun die Algorithmen der Bibliothek von Erik de Castro Lopo angewandt. Außerdem erlaubt die überarbeitete Audio-Ein-/Ausgabe nun Aufnahmen von mehr als zwei Kanälen.

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Zudem sind drei neue Effekte hinzugekommen: "Pitch" hebt die Tonlage innerhalb einer Auswahl an, ohne die Geschwindigkeit zu beeinflussen. "Tempo" erlaubt die Veränderung der Ausgabegeschwindigkeit ausgewählter Audiodaten, ohne dabei deren Tonhöhe zu verändern. Die Option "Speed" dagegen ändert sowohl die Geschwindigkeit als auch die Tonhöhe, ähnlich der Modifizierung der Geschwindigkeit beim Plattenspieler oder Tonbandgerät.

Die meisten Effekte enthalten neuerdings die Möglichkeit zum "Vorhören". So besteht die Möglichkeit, verschiedene Einstellungen auszuprobieren, ohne das Effektfenster schließen zu müssen. Eine neue Funktion erlaubt es außerdem, den zuletzt angewandten Effekt zu wiederholen, ohne das Fenster erneut öffnen zu müssen. Zu den weiteren neuen Effekten zählen ein dynamischer Kompressor, eine Repeat-Funktion für Samples in Endlosschleifen und die Normalisierung zur Korrektur von Lautstärke und Gleichspannungsabständen.

Audacity bietet zusätzlich neue Editor-Funktionen: Das Hüllkurvenwerkzeug, normalerweise für weiche Ein- und Ausblendungen benutzt, kann jetzt die Lautstärke ganzer Tracks anheben oder absenken. Die neue "Time Track"-Funktion ähnelt der Arbeitsweise des Hüllkurvenwerkzeuges, sorgt aber für saubere Wechsel der Geschwindigkeit beim Abspielen der Spur. Zudem verfügt jetzt jede Spur über eigene Lautstärke- und Balance-Regler zum bequemeren Mischen. Weiterhin kann Audacity Überschneidungen finden, die einen weichen Schnitt und saubere Endlosschleifen erlauben.

In der neuen Version kann Audacity erstmals auch unter Linux LADSPA-Plug-ins laden. Zur digitalen Signalverarbeitung kommt Nyquist zum Einsatz, eine LISP-ähnliche Programmiersprache, die es Anwendern erlaubt, Effekte zu programmieren. In der neuen Version nutzt Audacity zudem Projektdateien in einem neuen XML-Format und verwendet Libmad für ein schnelleres Umrechnen der MP3-Dateien. Für einen Ogg-Vorbis-Export werden die aktuellen Vorbis-Bibliotheken genutzt. Auch die Bedienoberfläche wurde überarbeitet.

Audacity 1.2 läuft unter MacOS 9/X, Linux und Windows, steht unter der Open-Source-Lizenz GPL und kann von audacity.sourceforge.net heruntergeladen werden.



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Kusselin 25. Apr 2004

Hi Erdie, ich habe die Audacity Vers. 1.2.0-pre3. Ich bin aber Newbie und komme noch...

@audioanwender 04. Mär 2004

Hm, ich kann da nur für mich sprechen, da alle Effekte in diesem Tool nur statisch...

bergvagabund 04. Mär 2004

Unter Mastering verstehe ich dass man einen bereits fertigen Mix (Stereospur, mit allen...

Audio-Anwender 03. Mär 2004

Mir ist es schleierhaft, wie Du dieses Programm professionell zum Mastern einsetzen...

Raphael Bosshard 03. Mär 2004

Dass es nicht mit den professionellen Tools mithalten kann, glaube ich gerne. Allerdings...


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