• IT-Karriere:
  • Services:

Ableger des Bagle-Wurms durchstreifen das Internet

Sehr starke Verbreitung von zwei neuen Varianten des Wurms

Wie Anbieter von Antiviren-Software übereinstimmend berichten, verbreiten sich seit kurzem gleich mehrere Varianten des Bagle-Wurms, der erstmals Mitte Januar 2004 auftauchte und einen Monat später seinen ersten Nachfolger erlebte. Derzeit zählen die Virenlabore fünf neue Ableger (C bis G) vom Bagle-Wurm, welche sich in den Funktionen kaum unterscheiden, sich allerdings bislang unterschiedlich stark verbreiten.

Artikel veröffentlicht am ,

Alle Bagle-Würmer versenden sich per E-Mail mit gefälschten Absenderadressen, wechselnden Betreffzeilen und Nachrichtentexten, wobei sich auch die Dateinamen der Anhänge ändern, worin der Wurm-Code schlummert. Die ausführbare Wurm-Datei wird entweder direkt als Exe-, Scr- oder Zip-Datei an die E-Mail gehangen oder in Form eines Zip-Archivs versendet. Bei der direkten Versandart (Varianten F und G) zeigt der Wurm diese ausführbaren Daten fälschlicherweise mit einem Verzeichnis-Icon an. Aber auch die Exe-Datei in den Zip-Archiven (Bagle C, D und E) werden mit einem anderen Dateiart-Icon dargestellt, um so potenzielle Opfer in Sicherheit zu wiegen. So können die in dem Zip-Archiv liegenden Dateien etwa das Icon einer Textdatei, eines Excel-Dokuments oder eines Verzeichnisses tragen, obgleich es sich um eine Exe-Datei handelt. Der Wurm setzt für seine Verbreitung auf die Neugierde der Opfer.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, St. Wendel
  2. MVZ Labor Main-Taunus, Hofheim

Wird der Wurm-Code manuell geöffnet, nistet er sich so in einem Windows-System ein, dass der Schädling bei jedem Neustart des Betriebssystem geladen wird. Um eine Bekämpfung des Unholds zu erschweren, werden zahlreiche Viren-Scanner oder andere Sicherheits-Software automatisch beendet. Auf einem befallenen System durchsuchen die Würmer verschiedene Dateiarten nach E-Mail-Adressen und versenden sich an diese über eine eigene SMTP-Engine. Als weiteren Verbreitungsweg kopiert sich der Wurm in Verzeichnisse, die wömöglich zum Datenaustausch in Peer-to-Peer-Netzwerken verwendet werden.

Als weitere Schadroutine öffnet der Wurm den TCP-Port 2745 des befallenen Systems und versucht darüber Software auf den infizierten Rechner zu übertragen. Alle jüngst aufgetauchten Bagle-Würmer stellen zu einem festgelegten Termin ihre Aktivitäten ein. So beenden Bagle.C und Bagle.D am 14. März 2004 ihre Vermehrung, während die drei übrigen Varianten E, F und G am 25. März 2004 ihren Dienst einstellen.

Die Anbieter von Antiviren-Software stellen bereits aktualisierte Virensignaturen zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,49€
  2. gratis
  3. (-20%) 47,99€ (Release April 2021)

Ozzy 01. Mär 2004

...oder wie dieser konfiguriert ist... Monokultur gibts doch schon lange nicht mehr...

Michael - alt 01. Mär 2004

da hast du recht. wir schaffen jetzt die autos ab und werden wieder jäger und sammler...

ThorMieNator 01. Mär 2004

Ach, und Autos fügen niemandem Schaden zu? Durch Lärm und Abgase. Von den Toten und...

ThorMieNator 01. Mär 2004

von denen nun gerade nicht.

:-) 01. Mär 2004

...sprichst du jetzt von Krankenwagen?


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (März-August 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (März-August 2020) Video aufrufen
5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

    •  /