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Richterin lässt SCO gewähren

Entscheidung über Offenlegung von IBMs Unix-Quellcode steht noch aus. Richterin Brooke C. Wells hat im Rechtsstreit zwischen SCO und IBM der Klageerweiterung von SCO zugestimmt. Über die Anträge von SCO, IBM solle allen Code an seinen Unix-System offen legen, hat die Richterin aber noch nicht entschieden.
/ Jens Ihlenfeld
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Die aktuelle Entscheidung zu Gunsten von SCO war allerdings zu erwarten, hatte sich doch IBM nicht gegen die Ausweitung der Klage zur Wehr gesetzt. Die derzeit mit Spannung erwartete Entscheidung, ob IBM seinen Unix-Code wie von SCO gefordert offen legen muss und ob die von SCO vorgelegten Beweise den Anträgen von IBM und den Forderungen des Gerichts entsprechen, steht aber noch aus.

In den Streit zwischen SCO und IBM hatte sich zuletzt auch Novell direkt eingemischt und unter Berufung auf seine Verträge mit SCO dem von IBM übernommenen Unternehmen Sequent alle notwendigen Unix-Rechte eingeräumt, um so die Klage von SCO gegen IBM zu entkräften.

Während SCO der Ansicht ist, alleiniger und exklusiver Inhaber aller Unix-Rechte zu sein, beansprucht Novell ein nicht exklusives Recht an Unix für sich. Beide stützen sich dabei auf ein und denselben Kaufvertrag, den beide aber anders auslegen.


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