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Britische Spieleentwickler erhalten staatliche Unterstützung

Großbritannien versucht, auch ausländische Spieleentwickler ins Land zu locken. Laut der Unterhaltungs-Software-Vereinigung ELSPA und der unabhängigen Spieleentwickler-Vereinigung TIGA erhält die britische Computer- und Video-Spieleindustrie ab sofort eine spezielle staatliche Unterstützung. ELSPA-Direktor Roger Bennett und TIGA-CEO Fred Hasson sehen darin eine öffentliche Bestätigung der britischen Spieleindustrie, deren über 20.000 Angestellte jährlich 2 Milliarden Pfund erwirtschaften.
/ Christian Klaß
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Verantwortlich für die geplanten Förderprogramme ist die Regierungsorganisation "UK Trade & Investment". Gefördert werden sollen speziell kleine und mittelständische, unabhängige Spieleentwickler. Hasson zufolge bestünde die Herausforderung nun darin, sicherzustellen, dass die Industrie die angebotene Unterstützung effizient nutze und das Maximum heraushole.

UK Trade & Investment soll jedoch nicht nur britischen Firmen bei der Erschließung europäischer oder internationaler Märkte – wie China, Japan, Korea und USA – helfen, sondern auch ausländischen Spiele-Software-Firmen eine Expansion nach Großbritannien vereinfachen. Ein Sprecher der Regierungsorganisation erklärte, damit wolle man zeigen, dass Großbritannien nicht nur eine der wichtigsten Quellen interessanter neuer Spiele sei, sondern auch hervorragend als Tor zu den restlichen wichtigen europäischen Märkten dienen könne.

Großbritannien will sich und die geförderten Spieleentwickler auf britischen und internationalen Spielefachmessen und Industrietreffen präsentieren, seine Schützlinge mit Branchengrößen zusammenbringen und mittels eines über Konsulate und Botschaften verteilten Buches ("Britsoft") für die Spiele-Branche werben. Der finanziellen Umfang der Förderung wurde nicht genannt.


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