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Nmap: Lizenzentzug für SCO

Nmap-Entwickler untersagen SCO die Verbreitung ihrer Software. Die neue Version des verbreiteten Netzwerk-Sicherheitstools Nmap kommt mit einer ungewöhnlichen Neuerung daher. Die Entwickler entziehen SCO explizit das Recht, die Software in der neuen Version zu verbreiten.
/ Jens Ihlenfeld
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Als Grund für ihre Entscheidung führen die Nmap-Entwickler die Tatsache an, dass SCO Lizenzgebühren für die Nutzung von Linux fordert, obwohl das Unternehmen die entsprechende Software selbst unter der GPL veröffentlicht hat. Zudem lehne SCO die GPL ab, verbreite aber dennoch GPL-Software, darunter auch Nmap.

Unter Berufung auf Paragraf 4 der GPL entziehen die Nmap-Entwickler SCO daher das Recht, weiterhin Nmap in einem von SCOs Produkten, darunter OpenLinux, Skunkware, OpenServer und UNIXWare zu verbreiten. Zudem stellen die Entwickler die Unterstützung für die Plattformen OpenServer und UNIXWare ein.


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