US-Justizministerium verklagt Oracle
Werde die Übernahme von PeopleSoft durch Oracle genehmigt, so das Ministerium, würde der Wettbewerb zwischen zwei der national führenden Anbieter für Unternehmenslösungen in den Bereichen Human-Resource- und Finanzmanagement zerstört. Als Folge befürchtet das US-Justizministerium höhere Preise, weniger Innovation und weniger Wahlmöglichkeiten für die Kunden.
Der Klage des US-Justizministeriums haben sich auch die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten Hawaii, Maryland, Massachusetts, Minnesota, New York, North Dakota und Texas angeschlossen.
Oracle gibt sich weiter zuversichtlich und sieht keine rechtliche Grundlage für die Klage. Man freue sich, dies auch vor Gericht nachzuweisen. Oracle bietet PeopleSoft-Aktionären 19,50 US-Dollar pro PeopleSoft-Aktie, insgesamt rund 6,3 Milliarden US-Dollar. Das Management von PeopleSoft wehrt sich aber gegend die feindliche Übernahme durch den Konkurrenten.



