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HP stellt Digitalkamera mit integrierter Bildbearbeitung vor

Photosmart R707 bearbeitet Bilder schon in der Kamera. Mit der Digitalkamera Photosmart R707 will HP zum ersten Mal eine Bildnachbearbeitung direkt in die Kamera einbauen. Das 5,1-Megapixel-Modell ist mit einem 3fach optischen Zoom ausgerüstet, das einen Brennweitenbereich von 39 bis 117 mm bei f2,8 – f4,8 abdeckt. Danach setzt ein 8fach digitales Zoom ein.
/ Andreas Donath
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Rückwärtig ist ein 3,8-cm-LC-Display mit 494 x 242 Bildpunkten angebracht. Die Kamera bietet eine mittenbetonte Belichtungsmessung, Punktmessung und Durchschnittswertmessung. Die Verschlussgeschwindigkeit rangiert von 16 bis 1/2.000 Sekunden und die Auslöseverzögerung bei 0,62 Sekunden.

Die Scharfstellung erfolgt wahlweise manuell oder automatisch. Die Lichtempfindlichkeit wird automatisch zwischen ISO 100, 200 und 400 angepasst. Dies gilt auch für den Weißabgleich, den man zudem noch auf vier verschiedene typische Beleuchtungssituationen festlegen kann. Ein kleiner Automatikblitz, der sich auch abschalten lässt, ist ebenfalls integriert. Seine Reichweite gab HP leider nicht an.

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Die in der HP Photosmart R707 realisierten Bildnachbearbeitungstechniken nennt HP Real Life Technologies, die unter anderem die Bildabschattung, den Weißabgleich und die Tonwertkurven regulieren sollen. Um das Bildrauschen zu verringern, wird die CCD-Temperatur gemessen und die Rauschunterdrückung entsprechend eingeschaltet und angepasst.

Die HP Adaptive Lighting Technology (Digital Flash) kann immer dann eingesetzt werden, wenn das Fotomotiv von starken Kontrasten bestimmt wird, wie zum Beispiel bei Außenaufnahmen mit gemischten Lichtverhältnissen aus Sonne und Schatten oder blendendem Licht und Innenaufnahmen mit Blitzlicht. Über HP Adaptive Demosaicing sollen sich Kompressions- und Interpolationsartefakte reduzieren lassen. Diese Bildverbesserungsmaßnahmen können auch abgeschaltet werden – bei der Entfernung roter Augen wird zunächst ein Vorschaubild erzeugt, das man dann quittieren oder ablehnen kann.

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Zu den weiteren technischen Neuerungen der HP Photosmart R707 gehört unter anderem ein Modus, der den "Rote-Augen-Effekt" retuschiert. Darüber hinaus gibt es eine interne Vorschau für Panoramaaufnahmen. Die Kamera zeigt dem Anwender dabei die vorangegangene Aufnahme halbtransparent auf dem LCD-Display und macht so die Positionierung des Anschlussbildes deutlich. Die einzelnen Aufnahmen werden anschließend in der Kamera nahtlos aneinander gefügt und können komplett über das Display angesehen werden. Funktionen zum Bildausschneiden, Drucken mit Schmuckrahmen sowie eine Vignettierungs-Korrektur sind ebenfalls enthalten.

Mit HP Image Advice soll der Anwender gar ein Foto analysieren lassen – das System soll rund 60 typische Fehlerquellen erkennen. Auf Basis dieser Analyse erhält der Anwender Vorschläge, wie sich das Bild zum Beispiel durch Änderungen rund um die Belichtung, in der Einstellung des Fokus oder durch Verwendung eines Stativs verbessern lassen könnte.

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Die Kamera verfügt über eine interne Speicherkapazität von 32 MByte und kann mit SD-Karten erweitert werden. Für den Computeranschluss sorgt eine USB-2.0-Schnittstelle. Darüber hinaus kann man optional eine Digitalkamera-Dockingstation für den Anschluss an Computer, TV und Drucker kaufen, der ein zusätzlicher Lithium-Ionen-Akku beiliegt.

Mit der HP Photosmart R707 lassen sich Videoaufnahmen in beliebiger Länge mit 320 x 240 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Tonaufnahmen dürfen je 60 Sekunden lang sein. Die in einem Gehäuse aus gebürstetem Stahl untergebrachte Kamera misst 98 x 60 x 36 Millimeter und wiegt leer 180 Gramm.

Die Digitalkamera soll ab Mai 2004 erhältlich sein, der Preis wird bei 349,- Euro liegen. Für die HP Photosmart R707 gilt eine Herstellergarantie von einem Jahr.


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