Nvidia bringt 3D-Shader fürs Handy

Zudem zwei Multimedia-Co-Prozessoren für Handys vorgestellt

Der Grafikchip-Hersteller Nvidia hat mit dem AR10 den eigenen Angaben zufolge ersten Handy-Grafikkern vorgestellt, der programmierbare Shader mit sich bringt. Sein Angebot an Multimedia-Co-Prozessoren für Handys erweiterte Nvidia zudem um zwei weitere Serien namens GoForce 3000 und GoForce 4000, die ihren ersten Einsatz in Mitsubishi-Mobiltelefonen finden werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Der AR10-Kern verfügt über ein Shader-Instruction-Set für Handheld-Geräte und soll Unterstützung für die Grafik-Programmierschnittstellen OpenGL ES sowie Direct3Dm mit sich bringen. Neben hübscheren 3D-Effekten sollen die Shader in kleinen Geräten vor allem zwei Vorteile haben: einen geringen Speicherplatzbedarf bei der 3D-Grafikberechnung und einen geringeren Stromverbrauch. Für Letzteres sorgt auch Nvidias Stromspartechnik nPower.

Stellenmarkt
  1. Data-Analyst (d/m/w) Ökonometrie, Statistik
    Prognos AG - Wir geben Orientierung., Freiburg im Breisgau, Berlin, München
  2. Discover Trainee (m/w/d) eCommerce
    Vodafone GmbH, Düsseldorf
Detailsuche

Nvidia bietet den AR10-Kern zur Lizenzierung für System-on-Chips (SoCs) für Handys. Software-Entwickler sollen bereits dabei sein, Anwendungen dafür zur programmieren, die zeitgleich mit den ersten AR10-Systemen fertig sein werden, so Nvidia.

Für 2D-Bild- und Video-Verarbeitung sind Nvidias neue, als besonders stromsparend beworbene Handy-Co-Prozessoren der Serien GoForce 3000 und GoForce 4000 gedacht. Während der GoForce 3000 mit 320 KByte Embedded-Memory Handy-Digicams mit bis zu 2 Megapixel ansteuern kann, unterstützt der GoForce 4000 dank 640 KByte integriertem Speicher auch Auflösungen bis 3,1 Megapixel. Beide beherrschen JPEG-(De-)Kodierung, MPEG-4-Dekodierung und der GoForce 4000 darüber hinaus auch MPEG-4-Kodierung. MPEG-4-Videos werden maximal mit CIF-Auflösung (352 x 288 Pixel) verarbeitet. Für den Digicam-Teil wird von beiden Chips ein digitales 8fach-"Smooth-Zoom" unterstützt; die Display-Auflösung beträgt beim GoForce 3000 maximal 480 x 320 und beim GoForce 4000 640 x 480 Bildpunkte. Gespeichert werden kann auf interne und externe Speicher. Erste GoForce-3000/4000-Muster sind bereits erhältlich, mit den Chips ausgestattete Telefone erwartet Nvidia noch für 2004.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Highlander 14. Apr 2004

Klar versteh ich voll und ganz. Und weißt du was man dagegen tun kann? Man macht einfach...

Plasma 27. Feb 2004

Vorteil ist, bei so geringen Auflösungen könnten sie die Spiele für die X-Box ganz...

Plasma 27. Feb 2004

Leute wo soll der Scheiß uns noch überall hinführen? Eine Situation wie sie in fünf...

Karakan 27. Feb 2004

Weis jemand wann der release Termin für Half-life 2 auf meinem Handy(3D shader) ist???

jones 27. Feb 2004

warum nicht noch ne festplatte, hauptspeicher und einen drucker in mobil"TELEFON...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  2. Browser: Edge unterstützt Maus und Tastatur auf Xbox
    Browser
    Edge unterstützt Maus und Tastatur auf Xbox

    Microsoft hat Edge auf den aktuellen Xbox-Konsolen aktualisiert. Jetzt lässt sich der Browser fast wie am PC per Maus und Tastatur bedienen.

  3. Staatliche Hacker: Stasi hörte seit 1975 Autotelefone in West-Berlin ab
    Staatliche Hacker
    Stasi hörte seit 1975 Autotelefone in West-Berlin ab

    Das B-Netz der Deutschen Bundespost wurde spätestens seit 1975 von der DDR-Staatssicherheit abgehört.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung Odyssey G7 499€ • Alternate (u. a. Thermaltake Level 20 RS ARGB 99,90€) • Samsung 980 1 TB 83€ • Lenovo IdeaPad Duet Chromebook 229€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • AeroCool Cylon 4 ARGB 25,89€ [Werbung]
    •  /