Nvidia bringt 3D-Shader fürs Handy
Der AR10-Kern verfügt über ein Shader-Instruction-Set für Handheld-Geräte und soll Unterstützung für die Grafik-Programmierschnittstellen OpenGL ES sowie Direct3Dm mit sich bringen. Neben hübscheren 3D-Effekten sollen die Shader in kleinen Geräten vor allem zwei Vorteile haben: einen geringen Speicherplatzbedarf bei der 3D-Grafikberechnung und einen geringeren Stromverbrauch. Für Letzteres sorgt auch Nvidias Stromspartechnik nPower.
Nvidia bietet den AR10-Kern zur Lizenzierung für System-on-Chips (SoCs) für Handys. Software-Entwickler sollen bereits dabei sein, Anwendungen dafür zur programmieren, die zeitgleich mit den ersten AR10-Systemen fertig sein werden, so Nvidia.
Für 2D-Bild- und Video-Verarbeitung sind Nvidias neue, als besonders stromsparend beworbene Handy-Co-Prozessoren der Serien GoForce 3000 und GoForce 4000 gedacht. Während der GoForce 3000 mit 320 KByte Embedded-Memory Handy-Digicams mit bis zu 2 Megapixel ansteuern kann, unterstützt der GoForce 4000 dank 640 KByte integriertem Speicher auch Auflösungen bis 3,1 Megapixel. Beide beherrschen JPEG-(De-)Kodierung, MPEG-4-Dekodierung und der GoForce 4000 darüber hinaus auch MPEG-4-Kodierung. MPEG-4-Videos werden maximal mit CIF-Auflösung (352 x 288 Pixel) verarbeitet. Für den Digicam-Teil wird von beiden Chips ein digitales 8fach-"Smooth-Zoom" unterstützt; die Display-Auflösung beträgt beim GoForce 3000 maximal 480 x 320 und beim GoForce 4000 640 x 480 Bildpunkte. Gespeichert werden kann auf interne und externe Speicher. Erste GoForce-3000/4000-Muster sind bereits erhältlich, mit den Chips ausgestattete Telefone erwartet Nvidia noch für 2004.
- Anzeige Hier geht es zu NVIDIA-Grafikkarten bei Alternate Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



