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Bericht: Hausdurchsuchung bei Microsoft Japan

Microsoft soll japanisches Wettbewerbsrecht verletzt haben. Die japanische Wettbewerbsaufsicht verdächtigt Microsoft, gegen Wettbewerbsrecht verstoßen zu haben. Der Softwarehersteller soll japanischen PC-Herstellern sehr restriktive Konditionen aufgezwungen haben, wollten diese ihre Systeme mit Windows XP ausstatten, das berichten unter anderem die Financial Times(öffnet im neuen Fenster) , AP(öffnet im neuen Fenster) und Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) . Die Geschäftsräume von Microsoft in Tokio wurden in diesem Zusammenhang durchsucht.
/ Jens Ihlenfeld
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Kazushi Okabe, Sprecher von Microsoft Japan, bestätigte gegenüber Bloomberg, dass Mitarbeiter der Behörde in den Büros von Microsoft sind, nannte aber keine Details. Nach dem Kartellprozess in den USA und dem noch laufenden Verfahren in Europa ist Japan offenbar der dritte große Markt, auf dem Microsoft sich wegen seiner Geschäftspraktiken verantworten muss.

Wie AP berichtet, soll Microsoft unter anderem von japanischen PC-Herstellern verlangt haben, dass diese die Verletzung ihrer eigenen Patente hinnehmen, um Windows XP verkaufen zu können. Eine anonyme Microsoft-Sprecherin erklärte gegenüber AP, die geschlossenen Verträge seien nicht zu beanstanden.


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