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WLAN-fähiges Handy-Referenz-Design von Intel

WiMAX alias 802.16a ab 2006 in Notebooks, ab 2007 auch in Handys und PDAs. Intel President und COO Paul Otellini hat auf dem 3GSM World Congress 2004 in Cannes ein Referenz-Design für Handys präsentiert, das neben GSM/GPRS auch WLAN und Bluetooth unterstützt, über eine integrierte Kamera verfügt und zudem als MP3-Player genutzt werden kann. Mit dem Referenz-Design will es Intel Handy-Herstellern erleichtern, entsprechende Geräte auf den Markt zu bringen.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Referenz-Design basiert auf Intels aktuellen Handy-Chips und nutzt Intels StrataFlash-Speicher. Es erlaubt das Abspielen von MP3-Dateien und verfügt über eine integrierte Kamera mit einer Auflösung von 1,3 Millionen Pixeln.

Otellini sieht keine Konkurrenz zwischen den unterschiedlichen Funkstandards. Nach seiner Ansicht werden WLAN, WiMAX (Metropolitan Area Network, MAN) und UMTS parallel existieren und gerade dadurch neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle eröffnen.

Zudem gab Intel Details zur kommenden Generation seiner UMTS-Chips mit Codenamen Hermon bekannt. Diese sollen mit einer verbesserten Empfänger-Technik für eine höhere Signalqualität sorgen und so die Zahl der unterbrochenen Gespräche in UMTS-Netzen verringern. Zudem sollen künftige Chips mobile Video-Konferenzen erlauben.

Der MAN-Standard 802.16a alias WiMAX soll ab 2006 in Notebooks Einzug halten und 2007 in PDAs und Mobiltelefonen verwendet werden. Erste WiMAX-Chips will Intel bereits Ende 2004 ausliefern. Der Datenfunk-Standard nutzt Frequenzen von 2 bis 11 GHz und soll bei Bandbreiten von 75 MBit pro Sekunde Distanzen von bis zu 48 Kilometer überbrücken können – auch ohne Sichtverbindung.


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