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Mehr Sicherheit für AMD-Systeme unter Windows XP

SP2 für Windows XP soll Speicherschutz von AMD-Prozessoren unterstützen. Windows XP soll auf Athlon64-Systemen mit dem kommenden Service Pack 2 sicherer, das heißt besser gegen Angriffe, Würmer und Viren werden, das kündigten AMD und Microsoft jetzt an. Microsoft wird mit dem kommenden Service Pack sein Betriebssystem um eine "Data Execution Prevention" erweitern und damit die in AMDs 64-Bit-Prozessoren integrierte Speicherschutztechnik nutzen. Diese soll verhindern, dass im Falle eines Pufferüberlaufs weitere Befehle ausgeführt und Systeme so angreifbar werden.
/ Jens Ihlenfeld
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Durch den Schutz gegen so genannte "Buffer Overrun Exploits" wird eines der aktuell größten Probleme adressiert, führen entsprechende Fehler doch immer wieder zu Sicherheitslücken, die es Angreifern erlauben, beliebigen Code auszuführen. Durch einen in den Prozessor integrierten Schutz soll bei entsprechender Unterstützung durch das Betriebssystem der Schaden, der durch solche Fehler entstehen kann, reduziert werden. In jüngster Vergangenheit wurden solche Fehler immer wieder zur Verbreitung von Würmern verwendet.

AMD stattet alle sein 64-Bit-Prozessoren mit einer entsprechenden Hardware-Erweiterung aus, die mit dem kommenden Service Pack 2 für Windows XP von Microsofts Betriebssystem unterstützt wird. Intel hat hingegen bislang nur seine 64-Bit-Server-Chips der Itanium-Reihe mit entsprechenden Erweiterungen versehen. Erst auf dem Intel Developer Forum Anfang Februar 2004 kündigte Intel an, die "No Execute", kurz NX, getaufte Technik künftig auch in Desktop-Prozessoren zu integrieren.


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