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Subversion 1.0: Potenzieller Nachfolger von CVS erschienen

Versionierungssystem soll alte Probleme mit CVS beheben. Das Versionierungssystem Subversion ist jetzt offiziell in der Version 1.0 erschienen. Die Software unterstützt eine verteilte Softwareentwicklung und erlaubt es wie das Concurrent Versions System (CVS) mehreren Entwicklern zugleich an einem zentral gehaltenen Quelltext zu arbeiten. Die Subversion-Entwickler wollen den bisherigen Standard CVS - das vor allem im Open-Source-Bereich eingesetzt wird - ablösen.
/ Jens Ihlenfeld
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Dazu bietet Subversion die meisten CVS-Funktionen seinerseits an, umgeht aber einige grundsätzliche Probleme, die CVS mit sich bringt. So versioniert Subversion auch Verzeichnisse, Kopien und Umbenennungen von Dateien sowie deren Metadaten einschließlich des "Execute Flags". Commits, also das Einspielen von Änderungen in den zentralen Quelltext, werden erst dann effektiv, wenn der gesamte Commit erfolgreich war. Revisionsnummern werden dabei per Commit, nicht pro Datei vergeben und mit entsprechenden Log-Nachrichten versehen. Operationen wie "Branching" und "Tagging", die bei CVS mitunter sehr ressourcenintensiv sind, sollen in Subversion sehr "preiswert" vonstatten gehen.

Subversion setzt auf Server-Seite auf Apache auf, nutzt das HTTP-basierte WebDAV/Delta-Protokoll und ist von vornherein als Client/Server-System angelegt. Wann immer möglich werden beim Abgleich der Daten zwischen Server und Client in beiden Richtungen nur die Unterschiede übertragen statt gesamter Dateien, um so Bandbreite zu sparen. Dies gilt auch für Binärdateien.

Subversion 1.0 steht unter einer eigenen sich an der Apache- bzw. BSD-Lizenz orientierenden Lizenz(öffnet im neuen Fenster) und ist damit Open Source. Der Quelltext kann unter subversion.tigris.org(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.


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